Racketlon
Dänen dominierten die 14. Swiss Open in Schlieren – der Baselbieter Oliver Bühler holte sich den zweiten Platz

Am bestens besetzten internationalen Turnier im Vitis-Sportcenter belegten die Schweizer die Ehrenplätze. Beim Racketlon handelt es sich um eine faszinierende Mischung von vier Sportarten.

Ruedi Burkart
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Siegerbild mit Schweizer Beteiligung. Oliver Bühler (links) spielte sich bei der Elite auf den zweiten Rang. In der Mitte Sieger Morten Jaksland aus Dänemark, rechts der Franzose Sylvain Ternon.

Siegerbild mit Schweizer Beteiligung. Oliver Bühler (links) spielte sich bei der Elite auf den zweiten Rang. In der Mitte Sieger Morten Jaksland aus Dänemark, rechts der Franzose Sylvain Ternon.

René Zwald

150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vier Kontinenten machten die Swiss Open zu einem bestens besetzten internationalen Anlass. Während dreier Tage kämpften die Athletinnen und Athleten in 19 Kategorien um Medaillen.

Nachdem die Racketlon-Welttour im vergangenen Jahr aufgrund der Coronapandemie abgebrochen werden musste, war das Turnier in Schlieren der erste bedeutende Anlass nach Ablauf der langen Pause. Wegen der noch immer bestehenden Einschränkungen reisten allerdings keine Spieler aus England, Russland und Finnland ins Limmattal.

Ein Baselbieter machte die Schweizer glücklich

Das Highlight aus Schweizer Sicht ist der zweite Platz von Oliver Bühler aus Aesch BL bei den Herren Elite. Im Final konnte er zwei Sportarten für sich entscheiden. Die deutliche Niederlage im Squash konnte Bühler auch mit seinem hochklassigen Tennis nicht mehr aufholen. So ging der Sieg an den Dänen Morten Jaksland. Bronze sicherte sich der Franzose Sylvain Ternon. Auch bei den Damen stand eine Dänin auf der obersten Stufe des Podests. Die Badminton-Spezialistin Stine Jakobsen gewann im Final gegen die deutsche Squash-Spezialistin Astrid Reimer-Kern. Rang drei ging an die Schwedin Anna-Klara Ahlmer.

In den Doppeltableaus dominierten die Dänen Jakobsen und Jaksland, welche beide mit drei Goldmedaillen im Gepäck nach Hause reisen konnten. Im Herrendoppel schaffte es Yannik Andrey aus Uetikon am See mit seinem Partner aus Österreich auf den beachtlichen zweiten Platz. Im Damendoppel erreichte Nicole Eisler aus Wangs mit ihrer Doppelpartnerin aus Frankreich den dritten Platz.

Zudem: Sowohl bei den U21-Junioren als auch bei den Seniorinnen und Senioren standen Schweizer zuoberst auf dem Podest. Bereits in zwei Monaten findet mit der Einzel-WM in Langnau am Albis der nächste internationale Grossanlass in der Schweiz statt. Dank der zahlreichen Kategorien ist eine Teilnahme für jedermann möglich.

Vier Sportarten, eine Wertung

Racketlon ist eine faszinierende Mischung von vier Sportarten. Gespielt wird Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis. Das Prinzip ist denkbar einfach: Es geht vom kleinsten Schläger (Tischtennis) bis zum grössten (Tennis). Die Partien gehen über vier Sätze bis 21 Punkte. Wer zusammengerechnet am meisten Punkte sammelt, hat gewonnen.

Resultate sind zu finden unter: www.racketlonswissopen.ch

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