Dietikon
Public Viewing: Dietiker Zentrum wurde «positiv» belebt

Am Umsatz der Veranstalter war die Stadt Dietikon nicht beteiligt. Im Gegenzug durften diese aber keinen Eintritt verlangen.

Sebastian Schanzer
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WM-Public-Viewing in Dietikon: Schweiz-Argentinien Impressionen.

WM-Public-Viewing in Dietikon: Schweiz-Argentinien Impressionen.

Florian Niedermann

Die Stadt Dietikon übernahm die Abfallkosten von rund 1700 Franken, die durch das Public Viewing an der Fussball-Weltmeisterschaft auf dem Kirchplatz entstanden. Dies geht aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage von Catalina Wolf-Miranda (Grüne) durch den Stadtrat hervor. Der Sportanlass sei insbesondere durch die Beteiligung der Schweizer Mannschaft von öffentlichem Interesse gewesen. Das Public Viewing habe aus diesem Grund das Zentrum Dietikons «positiv belebt».

Die lokalen Unternehmen Zero Production GmbH und AlpenRock House führten es auf eigenes Risiko durch und zahlten der Stadt entsprechend der Gebührenverordnung insgesamt 290 Franken für die Miete des Platzes. Wolf-Mirandas Frage, ob die Stadt am Umsatz oder am Gewinn der Veranstalter beteiligt gewesen sei, verneint der Stadtrat. Die Stadt habe diese aber dazu verpflichtet, keinen Eintritt zu erheben. Im Gegenzug unterstützte sie die Veranstalter personell und finanziell, was entscheidend gewesen sei, dass ein solcher Anlass überhaupt durchgeführt werden konnte.

Zudem wollte Wolf-Miranda wissen, ob den Betreibern des Frischmarktes für die Einschränkung während des betreffenden Monates ein temporärer Rabatt der Miete gewährt worden sei. Da der Frischmarkt auch während des Public Viewing stattfinden konnte, wurde den Betreibern kein Rabatt gewährt. Diese bezahlen gemeinsam 500 Franken pro Jahr für die Platzmiete.