Urdorf
Provisorische Kinderkrippe muss umziehen - in ein Provisorium

Die provisorische Kinderkrippe Im Spilhöfler muss bald einem Neubau des Alterszentrums weichen. Die Gemeinde plant eine Zwischenlösung in der Nähe.

Flavio Fuoli
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Seit einigen Jahren steht die Kinderkrippe als Provisorium in Baracken auf dem Gelände Im Spilhöfler. Bilder: Fuo

Seit einigen Jahren steht die Kinderkrippe als Provisorium in Baracken auf dem Gelände Im Spilhöfler. Bilder: Fuo

Limmattaler Zeitung

Seit einigen Jahren steht die Kinderkrippe als Provisorium in Baracken auf dem Gelände Im Spilhöfler der gleichnamigen Genossenschaft, welche Alterswohnungen und Pflegezimmer anbietet. Nun will die Genossenschaft weiter bauen (siehe az Limmattaler Zeitung vom 12.April).

Was nun mit der Krippe? Die Gemeinde hat in einer Bauausschreibung die Erweiterung der Kinderkrippe mit einem Containerprovisorium angekündigt. «Wir garantieren ab Sommer der Krippe die Führung von zwei Gruppen zu total 22 Plätzen», erklärte Sozialvorsteherin Carol Hofer auf Anfrage. Es seien nämlich zwischen den einzelnen Gemeinden (Politische und Kirche) Lösungsvorschläge in Bearbeitung, die bald vors Volk gelangen würden. «In der Übergangszeit muss der Spilhöfler mit seinem Neubau noch wenige Monate warten», so Hofer.

Krippe im Zentrum

Trotzdem will die Gemeinde den Bauplatz sobald wie möglich freimachen. Sie plant einen doppelstöckigen Containerbau mit wie erwähnt 22 Plätzen. «Der Gemeinderat will die Krippe im Zentrum lassen, auch als Übergangslösung», erklärt Hofer dazu. Damit der Betrieb der Kinderkrippe auch an ihrem neuen Standort nicht allzu sehr von allfälligem Baulärm gestört wird, soll das Provisorium möglichst weit weg von der Baustelle zu stehen kommen. Zurzeit sei man an den Abklärungen, wie nahe die Container am Gemeindehaus platziert werden könnten.

Vorentscheidung an «Gmeind»

Wie Carol Hofer erklärte, wird in einer der Frühjahrs-Gemeindeversammlungen über einen ersten Schritt für eine Dauerlösung des Kinderkrippenproblems in Uitikon entschieden. Auf alle Fälle garantiere der Gemeinderat ab Sommer 2011 der Kinderkrippe die Führung von zwei Gruppen von Kindern.