Dem Gubrist-Deckel und dem Halbanschluss in Weiningen steht somit nichts mehr im Weg, nachdem nun die Plangenehmigung in Rechtskraft erwachsen ist, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) heute Vormittag mitgeteilt hatte. Die Plangenehmigungsverfügung für das Ausführungsprojekt hatte das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am 14. November 2018 erteilt.

Das Teilprojekt in Weiningen ist Teil des Gesamtprojekts zum Ausbau der Zürcher Nordumfahrung, das 2009 öffentlich aufgelegt wurde. Gegen das ursprüngliche Teilprojekt Halbanschluss Weiningen, das weder die Verschiebeung des bestehenden Halbanschlusses noch die Überdeckung der Tunnelportale in Weiningen vorsah, waren mehrere Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht beziehungsweise beim Bundesgericht eingereicht und teilweise gutgeheissen worden. Deshalb musste das Astra auf Anweisung der Gerichte das Teilprojekt überprüfen und neu beurteilen.

Das neue Generelle Projekt genehmigte dann der Bundesrat am 22. September 2017. Danach wurde unter Beizug der Umweltfachstellen und in Zusammenarbeit mit dem Kanton und den Standortgemeinden das nun rechtskräftige Ausführungsprojekt erarbeitet.

Nun sind alle Projektteile rechtskräftig

Für das Astra ist die Rechtskraft der Plangenehmigungsverfügung ein «Meilenstein», wie es in der Mitteilung heisst. Denn nun sind alle Teile des Gesamtprojekts zum Ausbau der Nordumfahrung Zürich rechtskräftig.

Weiter geht es nun mit der Detailprojektierung des Teilprojekts. Anschliessend wird die Submission vorbereitet und die Bauarbeiten ausgeschrieben. Die Hauptarbeiten, die voraussichtlich Ende 2020 starten, erfolgen parallel zum bereits laufenden Neubau der dritten Gubrist-Röhre. sowie zur Instandsetzung der ersten und zweiten Röhre des Gubristtunnels. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis 2025 abgeschlossen sein. Dann geht die ausgebaute Nordumfahrung in Betrieb.