Schlieren
Produktion läuft bei der Otto Weibel AG trotz Brand weiter

Die Otto Weibel AG hatte Glück im Unglück. Der Grossbrand, der am Montagabend in einem Gebäude der Otto Weibel AG ausbrach, legte den Betrieb nicht lahm. «Wir können die Produktion aufrechterhalten», erklärt Geschäftsführer Christoph Studer.

Florian Niedermann
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Das verkohlte Gebäude. ZVG

Das verkohlte Gebäude. ZVG

«Der Brand zerstörte keine Maschinen», so Studer weiter. Es müssten lediglich einzelne Rohstoffe nachbestellt werden, da ein Teil des Lagers an der Stationsstrasse abgebrannt sei, so Studer.

Trotz einem Schaden in der Höhe von rund 200000 Franken rechnet der Geschäftsführer damit, dass sämtliche Schäden am Gebäude innerhalb der nächsten vier Wochen behoben sind. «Wahrscheinlich werden auch die Aufräumarbeiten dann abgeschlossen sein», sagt Studer.

Über die Ursache des Brandes wissen derzeit weder die Geschäftsleitung noch die Polizei Genaueres zu berichten. Sie bleibe Teil der Ermittlungen teilt die Polizei mit.

Kurz nach 20 Uhr wurde der Brand in der Farb- und Lackfabrik am vergangenen Montag durch einen Passanten entdeckt. Die Feuerwehren rückten mit einem Grossaufgebot von rund 120 Einsatzkräften aus und löschten das Feuer innerhalb von einer Stunde. Im Einsatz standen die Kantonspolizei und eine Ambulanz sowie die Feuerwehren der Gemeinden Schlieren, Urdorf und Dietikon. Weder beim Brand noch bei den Löscharbeiten wurde jemand verletzt.