«Zuerst fanden die Arbeiter beim Abbruch im Untergrund mehr Beton als erwartet. Dann trafen sie beim Aushub zum Technikraum auf Hangwasser», sagt Ingeborg Stengl. Dazu kämen der Schnee und die eisigen Temperaturen, die die Arbeiten immer wieder zum Erliegen bringen würden.

Ursprünglich hätte die Badi ihren Betrieb im Mai wieder aufnehmen sollen, jetzt ist die Eröffnung auf Mitte Juni geplant. «Mit gewissen Arbeiten sind wir schon beinahe zwei Monate im Rückstand», so Stengl. Einen Monat davon könne man aber wieder aufholen, indem man für den Badtechnikbau eine Mannschaft mehr aufgeboten habe, einige Konstruktionsänderungen vorgenommen und damit den Bauablauf optimiert habe.

Zudem würden sich die beauftragten Unternehmen stark für ein schnelles Vorwärtskommen einsetzen, wie Stengl erklärt: «Wenn es an einem Ort wegen Schnee nicht weitergeht, packen die Arbeiter anderswo an.» Zurzeit wird gleichzeitig an den Fundamenten für die Rutschbahn und den Sprungturm gearbeitet, die Becken geschweisst und die zweite Decke des Technikraums zum Betonieren vorbereitet.

Teilweise Eröffnung nicht möglich


Weil die Technik des gesamten Freibades zusammenhängt, ist es nicht möglich, einen Teil des Bades vorzeitig zu eröffnen, während in einem anderen Teil die Arbeiten noch laufen. «Wenn das Wetter im Mai gut ist, können wir aber schon einen Teil der Liegewiese für die Besucher des Hallenbads zur Benutzung freigeben, wie zu Beginn der Bauarbeiten Ende August 2012», so Stengl.