Spital Limmattal
«Pro Limmi» kritisiert Kreditanträge und Intransparenz

Das Komitee «Pro Limmi» fordert mehr «Transparenz» und eine «konsequente Neuorientierung» beim Spital Limmattal. Die Vorlage eines Millionenkredits zum jetztigen Zeitpunkt ist fürs Komitee unverständlich.

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Limmattaler Zeitung

In einer Pressemitteilung kritisiert das Komitee, dass die Kandidatinnen und Kandidaten für den Verwaltungsrat des Spitals Limmattal vor der Delegiertenversammlung vom 18.Mai nicht bekannt gegeben werden. Delegierte und Öffentlichkeit hätten ein Anrecht darauf, «rechtzeitig zu wissen, wer die Zukunft des Spitals bestimmt».

Als unverständlich bezeichnet es das Komitee «Pro Limmi» in seiner Mitteilung, dass der Delegiertenversammlung ein Kredit in Millionenhöhe für die Projektierung eines Neubaus zulasten der Gemeinden unterbreitet werde, bevor der neue Verwaltungsrat dazu Stellung beziehen könne und wenige Monate, bevor die neue Spitalfinanzierung in Kraft trete.

«Solange der künftige Leistungsauftrag und die künftigen finanziellen Möglichkeiten des Spitals und der Verbandsgemeinden nicht geklärt sind, ist dies überstürzt», schreibt das Komitee: «Wir treten für eine vernünftige Sanierung des Spitals ein – aber auf einer gesicherten finanziellen Basis.»

Zu überlegen sei auch, in welcher Form die künftige Baukommission im Gesamtkontext der Spitalorganisation einzugliedern sei. (az)