Die Schulpflege der Primarschulgemeinde Oetwil/Geroldswil hat neu mehr finanziellen Spielraum. 473 Stimmberechtigte sagten Ja zur Revision der Gemeindeordnung, 186 lehnten die Änderung ab, die Stimmbeteiligung lag bei 39,6 Prozent.

Laut der neuen Gemeindeordnung muss die Schulpflege einmalige Anschaffungen bis zu 250 000 Franken nicht mehr an der Schulgemeindeversammlung absegnen lassen.
Ab diesem Betrag bis 1,5 Millionen Franken werden die Beiträge an der Schulgemeindeversammlung genehmigt. Ausgaben ab 1,5 Millionen Franken unterstehen der Urnenabstimmung. Bisher kam es jeweils schon bei Beträgen ab 1 Million Franken zur Urnenabstimmung.

Der grössere finanzielle Spielraum soll nun insbesondere den Ablauf der Alltagsgeschäfte erleichtern.
«Wir waren zuversichtlich im Hinblick auf die Abstimmung, bekamen wir doch keinerlei negative Rückmeldungen auf die Vernehmlassung. Wir freuen uns über das Resultat und auf die Umsetzung der neuen Gemeindeordnung», sagte Schulpräsidentin Daniela Kugler (FDP) gestern auf Anfrage.
Die neue Gemeindeordnung wird in Kraft treten, sobald der Regierungsrat diese genehmigt hat.