Die Gesuchsunterlagen werden vom kommenden Montag bis zum 26. Februar auf der Dietiker sowie der Spreitenbacher Stadtverwaltung aufliegen. Einsprachen können schriftlich beim Bundesamt für Verkehr eingereicht werden. Das Gateway-Terminal wird auf dem Gemeindegebiet von Dietikon und Spreitenbach geplant. Es soll für den Containerumschlag im Binnenverkehr genutzt werden.

Für die Abwicklung der Shuttle-Züge mit einer Länge von rund 700 Metern sei der Standort unabdingbar, schreibt die SBB in einer Medienmitteilung. Das Gateway Limmattal übernehme eine Hub-Funktion und entstehe direkt beim Herzstück des Schweizer Bahngüterverkehrs. So sichere das Gateway ab Ende 2018 die Verteilung der Container, die von den Nordseehäfen per Bahn ins Limmattal gelangen.

Von dort aus würden die Container über den angrenzenden Rangierbahnhof in das Netz des Wagenladungsverkehrs eingespeist und so in der ganzen Schweiz feinverteilt. Dank dem Gateway Limmattal werde sichergestellt, dass die Güter so lange wie möglich auf der Schiene transportiert werden, schreibt die SBB weiter.

Gegen das Gateway-Projekt wehrt sich das Limmattaler Komitee «Gateway: So nicht!». Die Limmattaler Bevölkerung werde von SBB Cargo nicht vor Lärm, Gestank oder Stau geschützt. Das Gateway-Projekt sehe keinerlei Schutzmassnahmen vor, kritisiert das Komitee. (az)