Am 2. Mai nahm die Pilgergruppe, die sich für eine Stärkung der Rolle der Frau in der katholischen Kirche einsetzt, den 1000 Kilometer langen Fussweg von St. Gallen nach Rom in Angriff (die Limmattaler Zeitung berichtete).

Heute verkündete das Projektteam von «Kirche mit*», in dem sich auch Priorin Irene vom Kloster Fahr engagiert, dass es sein gestecktes Ziel bereits erreicht hat: 650 Menschen – davon rund ein Fünftel Männer – haben sich dem siebenköpfigen Kernpilgerteam mittlerweile schon für mindestens eine Tagesetappe angeschlossen. Dazu kommen weitere 400 Anmeldungen für den Schlussabschnitt vor und in Rom – das Ziel, 1000 Mitpilger und -pilgerinnen für das Anliegen zu begeistern, ist dem Projektteam also bereits jetzt gelungen.

Vor allem die Abschnitte in der Ostschweiz waren beliebt: Allein zwischen Maienfeld und Chur waren 130 Frauen und Männer zusammen unterwegs. Zudem erwarteten das Pilgerteam bereits verschiedene Überraschungen. In der Kirche von Thusis etwa besang sie ein Chor und auf dem Splügenpass, wo die Gruppe den bisher härtesten Abschnitt «in Regen, Schnee und bitterer Kälte» hinter sich brachte, erwartete sie ein Alphorntrio. Die grösste Freude bereitete ihnen aber Papst Franzikus’ Ankündigung vom 12. Mai, die Weihe von Frauen zu Diakoninnen zu prüfen.

Heute Morgen ist das siebenköpfige Kernpilgerteam aus dem norditalienischen Städtchen Crema aufgebrochen. Damit ist bereits ein Drittel der Strecke der zweimonatigen Reise absolviert. (rue)

Versammeln in der Kirche

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