Unwetter

«Petra» blies im Limmattal Bäume um

Einsatzfoto

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Das Sturmtief Petra hat in der Nacht auf Dienstag die Feuerwehren im Kanton Zürich auf Trab gehalten. Sie rückte zu fast 200 Einsätzen aus. Auch im Limmattal waren sie unterwegs.

Unwetter Das Sturmtief Petra hat in der Nacht auf Dienstag die Feuerwehren im Kanton Zürich auf Trab gehalten. Sie rückten zu fast 200 Einsätzen aus. Auch im Limmattal waren die Einsatzkräfte gefordert.
Die Dietiker Feuerwehr musste gestern im frühen Morgen dreimal ausrücken. «Eine Sonnenstore wurde vom Wind abgerissen und zwei Bäume lagen auf der Strasse», sagt Hauptmann Roger Wiederkehr. In Urdorf musste die Feuerwehr gleich an mehreren Orten anpacken. Drei Bäume lagen auf der Strasse zudem versperrten hergewehte Gegenstände einige Strassenabschnitte. «Wir waren von 3 bis zirka 5.30 Uhr im Einsatz», sagt Feuerwehrkommandant Thomas Bollinger.


Die Weininger Feuerwehr musste zweimal ausrücken, weil umgefallene Bäume die Strasse blockierten. Die Feuerwehr Birmensdorf-Aesch musste in der gestrigen Nacht ebenfalls ausrücken. Grund für den Einsatz war ein Baum, der auf die Luzernerstrasse in Birmensdorf gefallen war. «Es gab jedoch keinen Sach- oder Personenschaden», sagt Feuerwehrkommandant Michael Haynen. In Uitikon ist der Sturm glimpflich vorübergegangen. «Wir sind mit minimen Schäden davongekommen», sagt Feuerwehrkommandant Werner Oetiker. Die Feuerwehr rückte aus, da auf Gemeindeboden ein Baum umfiel und einige Gegenstände auf der Strasse lagen.

Einige Gemeinden kamen unbeschadet davon

Schlieren hatte noch mehr Glück. «Wir hatten keinen einzigen Alarm», sagt Feuerwehrkommandant Flavio Impusino. Auch die Engstringer Feuerwehrleute konnten ruhig schlafen: Weder in Ober- noch in Unterengstringen, kam es aufgrund des Gewitters zu einem Einsatz der Feuerwehr. In Bergdietikon blieben die Feuerwehr-Pager der Feuerwehrleute ebenfalls ruhig: «Wir mussten nicht ausrücken», sagt Vizekommandant Claudio Schildknecht.
Die Feuerwehr Geroldswil-Oetwil konnte bis zum Redaktionsschluss nicht erreicht werden.
Insgesamt verteilten sich die Schäden gleichmässig auf den ganzen Kanton. Mit nur 19 Vorfällen kam die Stadt Zürich aber glimpflich davon. Der Grossteil der Vorfälle ereignete sich zwischen 2 und 4 Uhr nachts. Um die vielen Schadensmeldungen bewältigen zu können, stockte Schutz und Rettung mitten in der Nacht die Einsatzzentrale personell auf. (lyl)

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