Dietikon

Petition ist eingereicht: 1114 Dietiker Einwohner kämpfen für den Erhalt der Minigolfanlage

Gemeinderätin Manuela Ehmann (EVP) übergab die 2471 Unterschriften an den Stadtpräsidenten Roger Bachmann (SVP)

Gemeinderätin Manuela Ehmann (EVP) übergab die 2471 Unterschriften an den Stadtpräsidenten Roger Bachmann (SVP)

Ende Oktober wurde die Online-Petition «Rettet die Minigolfanlage Dietikon» lanciert. Innert Kürze wurden 2471 Unterschriften gesammelt.

Kurz vor der Gemeinderatssitzung wurde gestern die Online-Petition «Rettet die Minigolfanlage Dietikon» dem Stadtpräsidenten Roger Bachmann (SVP) überreicht. Insgesamt 2471 Unterschriften, davon 1114 aus Dietikon, spiegeln den Wunsch der Bevölkerung, die Anlage zu erhalten. Die ­Online-Petition wurde am 31. Oktober gestartet und lief bis gestern Mittag. Rund 25 Personen kamen ins Stadthaus für die offizielle Übergabe. «Auf der Internetplattform haben 400 Personen auch einen Kommentar hinterlassen», sagte Initiantin Verena Trabelsi Wertli. Bachmann betonte, dass der Stadtrat das Bedürfnis sehr ernst nehme. Ein Versprechen für die Rettung könne er aber nicht geben. «Die Fakten und Hintergründe werden im Rahmen der Gemeinderatsversammlung dargelegt», sagte er.

Der Freiraum soll keinem Betonklotz weichen

«Ich bin gekommen, weil es mir wichtig ist und es freut mich, dass es so viele Leute um diese Uhrzeit geschafft haben», sagte Alma Portmann. Sie vertraue dem Stadtrat wenn er sage, dass entsprechende Abklärungen vorgenommen wurden. Sie habe auch nicht erwartet, dass mit der Petition die Anlage automatisch gerettet sei. Nun sei es wichtig, dass seitens der Stadt alles daran gesetzt werde, um das Gebiet beim Marmoriweiher für die Öffentlichkeit zu erhalten, was durch die vielen Unterschriften bestärkt werde. «Die Minigolfanlage ist nicht nur wertvoll, weil sie älter ist, sondern weil es ein Stück Freiraum an einem so schönen Platz bietet und weil dieser für die Bevölkerung zugänglich ist.» Dass dieser nun einfach überbaut werden solle, und somit nur noch für Wenige nutzbar wäre, müsse verhindert werden. Die Minigolfanlage Mühlematt hat eine längere Vorgeschichte: Es steht fest, dass der Eigentümer eine Überbauung vorsieht. Allerdings wurde die Anlage ins Inventar der kantonalen Denkmalschutzobjekte aufgenommen. Das verlieh ­jenen, welche die Anlage erhalten wollen, neuen Aufwind.

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