Dietikon
Pestalozzi ermöglicht Solarstrom für die Badi Fondli

Das Unternehmen spendete der Stadt 60000 Franken für eine Photovoltaikanlage beim Schwimmbad Fondli. Der grösste Teil der Kosten für die Anlage seien mit diesem Betrag gedeckt, sagte Hochbauvorsteherin Esther Tonini.

Tabea Wullschleger
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Matthias Pestalozzi, Roger Brunner, Urs Jenny, Esther Tonini, Otto Müller und Dietrich Pestalozzi (v.l.).zvg

Matthias Pestalozzi, Roger Brunner, Urs Jenny, Esther Tonini, Otto Müller und Dietrich Pestalozzi (v.l.).zvg

Ab nächstem Sommer wird im Foyer des Schwimm- und Hallenbads Fondli eine grosse digitale Anzeige an der Wand hängen. Darauf können die Besucher ablesen, wie viel Strom die Photovoltaikanlage gerade produziert und wie viel davon gerade gebraucht wird. Die Anlage wird auf dem Dach der benachbarten Turnhalle installiert werden und soll pünktlich zur nächsten Freibadsaison in Betrieb genommen werden. Von da an wird sie den Strom für Attraktionen wie den Strömungskanal oder die Nackenduschen liefern.

«Energiestadt Gold» angestrebt

Das Geld für diese Anlage kommt von der Dietiker Firma Pestalozzi. Im Rahmen des 250-jährigen Jubiläums, dass das Unternehmen dieses Jahr feiert, wurden der Stadt Dietikon 60 000 Franken für eine Photovoltaikanlage beim Schwimmbad Fondli gespendet. Der grösste Teil der Kosten für die Anlage seien mit diesem Betrag gedeckt, sagte Hochbauvorsteherin Esther Tonini gestern bei der Spendenübergabe im Schwimmbad Fondli. Und Stadtpräsident Otto Müller fügte an, dass der Stadtrat dem Projekt bereits zugestimmt habe und die Spende mit Freude entgegen nehme. «Die Realisierung dieser Anlage ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung», sagte Stadtrat Roger Brunner.

Das Ziel sei, dass Dietikon mit dem Label «Energiestadt Gold» ausgezeichnet werde. Seit 2003 darf sich Dietikon Energiestadt nennen; nun will man ein Upgrade. Der überreichte Betrag kam am Spendenlauf, der im September stattfand und durch Spenden von Lieferanten zustande. «Wir wollen mit dieser zweckgebundenen Spende unsere Standortgemeinde nachhaltig unterstützen», sagte Verwaltungsratspräsident Dietrich Pestalozzi.

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