Die Mitglieder hätten «die verschiedenen Sichtweisen konstruktiv kontrovers diskutiert und versucht, Widersprüche aufzulösen», so die Mitteilung. Im Vorfeld des ersten Wahlgangs hatte sich die SVP noch einer Parole enthalten – mit der Begründung, an der letzten Parteiversammlung habe sich jeder selbst ein Bild von den Kandidaten Leimgrübler, Simon Hofmann (FDP) und dem mittlerweile ausgeschiedenen Ramon Steffen (parteilos) machen können.

Seit der letzten Parteiversammlung ist aber einiges geschehen. So wurde das Strafverfahren gegen Leimgrübler eingestellt, und das Verwaltungsgericht urteilte, dass die Justizdirektion Leimgrübler im Herbst 2015 zu Unrecht fristlos entlassen hatte. Zuletzt meldeten sich sieben Statthalter und eine Statthalterin mit schweren Vorwürfen an Leimgrüblers Adresse. «Das Einmischen der 8 Statthalter aus anderen Bezirken verurteilt die SVP Sektion Dietikon scharf», schreibt die Partei. Am Ende entschied sich eine Mehrheit für die Unterstützung von Leimgrübler. (rue)