Dietikon
Pappeln mussten vorsorglich gefällt werden

Beim Limmatwehr wurden zwei grosse Silberpappeln gefällt. Dies, weil befürchtet werden musste, dass sie beim nächsten Sturm auf die Überlandstrasse stürzen könnten.

Florian Niedermann
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Zunächst wurden die Äste entfernt, dann auch die Stämme gefällt. (fni)

Zunächst wurden die Äste entfernt, dann auch die Stämme gefällt. (fni)

Am Wehr an der Limmat bei Dietikon fahren schwere Geräte auf. Die Pappeln am Ufer südlich der Überlandstrasse sollen gefällt werden. Auftraggeber dieser Arbeiten sind die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ).

Den Grund für diese Massnahme lieferte einer der hochgewachsenen Bäume, der im vergangenen Jahr während eines Sturmes umstürzte und die Strasse nur knapp verfehlte. «Es war damit zu rechnen, dass die anderen Bäume durch den nächsten Sturm auch gefällt würden», erklärt Ladina Camenisch, Mediensprecherin bei den EKZ. Man habe deshalb die für solche Arbeiten spezialisierte Firma Fällag aus Lindau damit beauftragt, die Pappeln kontrolliert zu Fall zu bringen. Die Gemeinde Dietikon sowie das Tiefbauamt des Kantons Zürich als Strassenbesitzer sind vorab über die Aktion informiert worden, so Camenisch.

Mit Befürchtungen richtig gelegen

Das Vorgehen der EKZ erweist sich im Nachhinein als richtig. «Bei der Untersuchung der Stämme zeigte sich, dass in der oberen Kronenschicht der Bäume bereits Risse vorhanden waren», sagt Camenisch. Die EKZ wird an der selben Stelle neue Bäume pflanzen. Anstatt der Silberpappeln werden am Wehr in Zukunft aber standortgerechte Schwarzpappeln in den Himmel wachsen.