Geroldswil

Paella und Flamenco lockten das Publikum

Die Noche Española - spanische Nacht - in Geroldswil zauberte südländische Ferienstimmung auf den Dorfplatz. Nebst Flamenco und musikalischer Unterhaltung wurde auch das spanische Nationalgericht Paella angeboten.

Es war ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch. Ideal also für die spanische Nacht an der Limmattaler Openair Kulturparty unter dem Patronat der Zürcher Kantonalbank und der Gemeinde Geroldswil auf dem Dorfplatz. Dass die Kulturparty sich international gab, erklärte Werner Stulz vom Spektrum Geroldswil so: «Nachdem wir letztes Jahr mit irischer Volksmusik einen so fantastischen Erfolg feiern konnten, wollten wir dieses Jahr unser Publikum wieder mit internationaler Folklore überraschen.» Zum Auftakt lockte mit dem Trainings Center Dietikon jedoch erst einmal der Hauptsponsor das Publikum zu einem Zumba-Einführungskurs auf die Tanzfläche.

Die Entstehung des Temperamentes

Als die Gipsy Voices aus Deutschland – bekannt für ihren Latin-Flamenco-Pop-Sound – loslegten, konnte das Publikum nicht mehr still sitzen. Schon nach wenigen Minuten klatschte und tanzte das Publikum ausgelassen zu Hits wie Bamboleo, Volare oder Bailame. Vom ersten Takt an ging die Musik unter die Haut. «Du musst eine Gitarre so sanft wie eine Frau behandeln. Dazu noch die richtige Mischung aus Gefühl und Leidenschaft, dann entsteht spanisches Temperament», erklärte Bandleader Antonio Torres das Erfolgsgeheimnis der Band.

In den Pausen gehörte die Bühne der vierköpfigen Flamenco-Vivo-Gruppe von Jacqueline Chesini-Galván. Der Tanz aus Andalusien, der aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt, sei «sehr hoheitsvoll, unabhängig und sehr ausdrucksstark», erklärte Jacqueline Chesini-Galvan. «Flamenco drückt Ernst, Betroffenheit, Freude, Liebe, Leid, Verehrung oder Klagen aus»,

Paella, was denn sonst?

An der Noche Española durfte natürlich die spanische Küche nicht fehlen. Was also könnte besser passen als das bäuerliche Festessen Paella? Die Küchencrew von Ronald Weilharter vom Hotel Geroldswil bereitete das katalanische Reisgericht frisch auf dem Dorfplatz zu, während die Besucher dabei zusehen konnten. Die Gäste konnten zwischen Poulet oder Gemüse wählen. «Auf Meeresfrüchte haben wir bewusst verzichtet», sagte Weilharter. Und wer sich nicht mit der Paella aus der grossen Blechpfanne anfreunden wollte, dem blieben auch noch zwei Schweizer Alternativen: die Bratwurst oder der Cervelat vom Grill.

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