Urdorf
Olympisches Feuer für die Schulkinder in Urdorf

Bunte Flaggen von 20 verschiedenen Nationen schmücken den Pausenplatz der Schule Zentrum. Stolz vertreten die 320 Schulkinder in Gruppen jeweils ein Land und warten darauf, bis sich für sie das olympische Feuer entzündet.

Anina Gepp
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Das Ballspiel im Rahmen der Olympischen Spiele in Urdorf
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Mit Flossen und Becher unterwegs
Pinguinfüsse und ein volles Glas erfordern höchste Konzentration
Beim Seilziehen heisst es durchbeissen.
Die Pferdestafette macht besonders viel Spass.
Eine gute Abwehr zahlt sich aus.
In der Disziplin Seilziehen gab es so viele Nationen auf den ersten Plätzen, dass das Podest alleine nicht mehr ausreichte.
Olympisches Feuer für die Schulkinder
Man wartet gespannt auf die Bekanntgabe der Gewinner-Teams

Das Ballspiel im Rahmen der Olympischen Spiele in Urdorf

Anina Gepp

Dann können die Spiele beginnen: Den ganzen Morgen lang treten die 1.-6. Klässler in insgesamt zehn Disziplinen an und erkämpfen in altersgemischten Gruppen Punkte für ihr Team.

Alle Nationen vertreten

Von Kolumbien, über Ghana bis Schweden ist alles mit dabei. «An unseren olympischen Spielen sind alle Nationen vertreten, die bei uns im Schulhaus vorkommen», sagt Schulleiter Roger Bösch. Besonderer Kampfgeist entwickelt sich am Seilziehstand:

32 Hände umklammern das Seil und warten auf das «Los!» von Lehrerin Rosmarie Blaser. Die Kinder lehnen sich mit ihrem gesamtem Gewicht zurück und ziehen auf den Ausruf «Hau ruck» so fest, wie sie können. Schnell entscheidet sich, welches der beiden Teams länger durchbeissen kann. Die Türkei hat gewonnen. Ihre 8 «Olympianiken» rennen bereits zum nächsten Posten.

Stafette mit Schwimmflossen

Hier wartet eine besondere Herausforderung. Auf dem Rasen liegen Schwimmflossen in verschiedensten Grössen bereit. Die Gruppen sollen in die Pinguinfüsse schlüpfen und damit eine Stafette laufen. Schnell findet eine 4. Klässlerin einen Trick heraus, wie sie am besten mit den Flossen vorwärts kommt: «Lauft rückwärts», ruft sie ihrer Gruppe Brasilien zu.

Schulleiter Bösch, der selbst die Ballwurfdisziplin betreut, ist zufrieden. «Die Olympischen Spiele sind die ideale Gelegenheit die Kinder der drei verschiedenen Schulhäuser zusammenzubringen.» Die Posten seien eine facettenreiche Mischung aus Sport und Spiel.

In der Disziplin Ball-über-die-Schnur ist das Zusammenspiel und der Teamgeist gefragt, beim Weitsprung kann jedes einzelne Kind zeigen, wozu es fähig ist.

Am Ende des Tages sind aber alle Gewinner. In manchen Disziplinen teilen sich sogar so viele Nationen einen Podestplatz, dass die Gruppen gar nicht alle Platz auf dem Treppchen haben.