Erneut geraten die Limmat Bus AG, der grösste Anbieter von Buslinien im Limmattal, und ihre Bus-Chauffeure mit negativen Nachrichten in die Schlagzeilen. Vor etwa drei Wochen wurde bekannt, dass ein Bus-Chauffeur geklaute Parfümfläschchen an Mitarbeiter und Fahrgäste weiterverkaufte.

Heute wird publik, dass ein oder mehrere Mitarbeiter offenbar eine Zugangskarte zum Druck für Mehrfahrten- oder Tageskarten illegal nutzten und damit Billette druckten und weiterverkauften.

VBZ-Sprecher Andreas Uhl bestätigt gegenüber «20 Minuten» diesen Vorfall. Die VBZ als Auftraggeberin von Limmatbus rechnet mit einer Schadenssumme von mehreren tausend Franken. Die Limmat Bus AG habe nun einen Strafantrag bei der Polizei gestellt und stelle auch interne Abklärungen an.

Mit Konsequenzen müssen auch die Käufer solcher Tickets rechnen, wenn sie eine solche Karte bei einer Kontrolle vorweisen würden. Die VBZ besitze eine Liste mit den Ausstellungsnummern und würde den Weg zurückverfolgen, wie dieses Ticket ausgestellt wurde.

(pas)