Oetwil
Friedensrichterwahlen: Drittplatzierter Hubert Boog tritt nicht mehr an

Das Rennen um das Amt entscheidet sich nun zwischen Fatma Bernegger (CVP) und René Laemmel (SVP).

Sibylle Egloff
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Noch zwei Anwärter: Nach dem Ausscheiden von Hubert Boog (FDP) kämpfen noch Fatma Bernegger (CVP) und René Laemmel (SVP) um das Friedensrichteramt in Oetwil.

Noch zwei Anwärter: Nach dem Ausscheiden von Hubert Boog (FDP) kämpfen noch Fatma Bernegger (CVP) und René Laemmel (SVP) um das Friedensrichteramt in Oetwil.

Severin Bigler

Für Hubert Boog ist Schluss. Der FDP-Kandidat für das Friedensrichteramt in Oetwil verzichtet darauf, sich am 13. Juni erneut zur Wahl zu stellen, wie er der «Limmattaler Zeitung» erzählt. «Aufgrund der geringen Stimmenzahl macht es keinen Sinn, in den zweiten Wahlgang zu gehen», sagt Boog.

Hubert Boog (FDP) tritt zum zweiten Wahlgang nicht mehr an.

Hubert Boog (FDP) tritt zum zweiten Wahlgang nicht mehr an.

zvg / Limmattaler Zeitung

Der zweite Wahlgang wird nötig, weil alle drei Kandidaten am Abstimmungssonntag am 7. März das absolute Mehr von 386 Stimmen verpassten. Am besten schnitt Fatma Bernegger (CVP) ab. Die 45-jährige Finanz- und Steuerberaterin erreichte 352 Stimmen und liess ihre Konkurrenten weit hinter sich. Der 67-jährige Journalist und Verleger René Laemmel (SVP) holte sich 259 Stimmen. Boog landete abgeschlagen auf dem dritten Platz mit 151 Stimmen.

Hat die besten Voraussetzungen für den zweiten Wahlgang: Kandidatin Fatma Bernegger (CVP).

Hat die besten Voraussetzungen für den zweiten Wahlgang: Kandidatin Fatma Bernegger (CVP).

zvg / Limmattaler Zeitung

«Das Resultat ist enttäuschend und schade. Ich hätte mich gerne für Oetwil eingesetzt und die Nachfolge meiner Parteikollegin Gabriela Kleiner übernommen. Doch ich scheine im Dorf wenig willkommen zu sein. Nur eine Minderheit wünscht mich in diesem Amt. Das muss ich schweren Herzens akzeptieren», sagt der 51- jährige Verkaufstrainer aus Rafz.

Er könnte trotzdem noch Friedensrichter werden

René Laemmel (SVP) stellt sich für den zweiten Wahlgang zur Verfügung.

René Laemmel (SVP) stellt sich für den zweiten Wahlgang zur Verfügung.

Zvg / Limmattaler Zeitung

Auch wenn es in Oetwil nicht klappte, so könnte Boog trotzdem noch Friedensrichter werden. Er bewarb sich nämlich auch in der Gemeinde Eglisau und im Rafzerfeld mit den Gemeinden Rafz, Hüntwangen, Wasterkingen und Wil für das Amt. «In Eglisau habe ich auch nur wenige Stimmen erhalten, doch in den anderen Gemeinden sieht es gut aus. Dort trete ich im zweiten Wahlgang an. Ich hoffe, dass es funktioniert», sagt Boog.

Gespannt wird er auch in Oetwil auf den Ausgang der Friedensrichterwahl am 13. Juni schauen. Boog drückt Fatma Bernegger die Daumen. «Ich wünsche ihr eine gute Wahl und hoffe, dass sie ihr hervorragendes Ergebnis im zweiten Wahlgang wiederholen kann.»