Finanzen

Oetwil budgetiert mit kleinem Minus und gleichem Steuerfuss

Oetwil erwartet 2021 geringere Steuereinnahmen.

Oetwil erwartet 2021 geringere Steuereinnahmen.

Für das kommende Jahr rechnet die Gemeinde Oetwil mit einer finanziellen Punktlandung. Denn bei einem voraussichtlichen Aufwand im Budget 2021 rund 8,3 Millionen Franken und einem Ertrag von knapp 4,9 Millionen Franken entsteht ein Aufwandüberschuss vor Steuern von 3,4 Millionen. Durch den budgetierten Steuerertrag von 3,36 Millionen Franken reduziert sich der Aufwandüberschuss auf knapp 50'000 Franken.

Verglichen mit dem Budget des laufenden Jahres wird sich der Abschluss um rund 120'000 Franken verbessern. «Bei den Steuereinnahmen des Rechnungsjahres rechnen wir aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit Mindererträgen von 4 Prozent», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Bei den Grundstückgewinnsteuern hingegen gehe man von Mehrerträgen aus. «Neben den zwingenden Investitionsbeiträgen an das Seniorenzentrum, die Gruppenwasserversorgung sowie den Zweckverband Feuerwehr sind Investitionen für die Belagsanierung der Dorfstrasse geplant», heisst es weiter in der Mitteilung. Auch die Projektierungskosten für den ­möglichen Ausbau des Glasfasernetzes ­seien vorgesehen. Gesamthaft werden die Investitionen im Verwaltungsvermögen auf knapp 800'000 Franken budgetiert. «Beim Finanzvermögen sind Projektierungskosten vorgesehen, um die Möglichkeiten einer zukünftigen Bebauung des Gemeindegrundstücks Nötzlischeune zu prüfen», so der Gemeinderat.

Auch im kommenden Jahr soll der Steuerfuss auf einem Niveau von 41Prozent bleiben, was zu einer Selbstfinanzierung von lediglich 33 Prozent führe. Dadurch werde das Nettovermögen reduziert. (liz)

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