Oberengstringen
Nach seinem Teilrücktritt sagt nun René Beck: «Es geht nicht um gesundheitliche Probleme»

Weil der Oberengstringer CVP-Gemeinderat René Beck drei seiner vier Ressortbereiche abgegeben hat, machten sich viele Bürger Sorgen um dessen Gesundheit. Doch das sei nicht der Grund für die Neuverteilung der Aufgaben im Gemeinderat, sagt Beck jetzt.

Sven Hoti
Drucken
Teilen
Über die wahren Gründe für sein Kürzertreten will René Beck vorerst noch nicht reden.

Über die wahren Gründe für sein Kürzertreten will René Beck vorerst noch nicht reden.

Archivbild:
Fabio Baranzini
(13. August 2018)

«Mir geht es gut», sagt René Beck am Telefon. Der CVP-Politiker ist gerade am Skifahren in den Bergen. Nach dem Bericht der «Limmattaler Zeitung» über seinen Teilrücktritt im Oberengstringer Gemeinderat hätten ihn viele besorgte Leute kontaktiert und sich nach seinem Gesundheitszustand erkundigt, erzählt er.

Zu den genauen Gründen für sein Kürzertreten im Gemeinderat will sich der CVP-Politiker allerdings noch immer nicht äussern. Dazu wolle er erst später mehr sagen, so Beck. Nur so viel verrät der 60-Jährige heute: «Es geht nicht um gesundheitliche Probleme.»

Ende Januar hatte der Oberengstringer Gemeinderat überraschend über die Neuorganisation von Becks Zuständigkeitsbereich, dem Ressort Bau und Werke, informiert. Der CVP-Gemeinderat hatte das Ressort seit dem Jahr 2001 geführt.

Drei von vier Aufgabenbereichen innerhalb dieses Ressorts teilte der Gemeinderat per Anfang Februar den Gemeinderäten Andreas Leupi (SVP) und Kurt Leuch (PFE) zu. Sozial- und Gesundheitsvorstand Leuch übernahm zudem Becks Posten im Kontrollorgan der interkommunalen Anstalt Limeco, wie der Gemeinderat im Januar mitteilte.

Zu den Gründen für diese gewichtigen Veränderungen und deren kurzfristige Ankündigung schwiegen die beteiligten Parteien damals auf Anfrage aus. Er wolle erst zu einem späteren Zeitpunkt darüber informieren, sagte Beck damals. Und Gemeinderatspräsident André Bender (SVP) sagte mit Verweis auf die Medienmitteilung: «Mehr kommunizieren wir dazu nicht.»

Aktuelle Nachrichten