Oberengstringen
Kanalisation am Kirchweg «Ost» wird für rund 1,1 Millionen Franken ersetzt

Die Kanalisation am Kirchweg Ost soll schrittweise erneuert werden. Die Arbeiten beginnen Anfang 2023.

LiZ
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Blick auf Unterengstringen und Oberengstringen, fotografiert mit einer Drohne, am 25. Februar 2022.

Blick auf Unterengstringen und Oberengstringen, fotografiert mit einer Drohne, am 25. Februar 2022.

Severin Bigler/CH Media

Die Erneuerung der Kanalisation am Kirchweg Ost geht in die zweite Etappe. Von Anfang Januar 2023 bis Ende Oktober 2023 wird auf einer Länge von zirka 370 Metern die Kanalisation erneuert. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 1,1 Millionen Franken bewilligt, wie er mitteilt. Die Firma Landis aus Geroldswil wurde mit der Projektierung und Bauleitung beauftragt und die Tiefbauarbeiten wurden an die Isen Tiefbau AG aus Otelfingen vergeben.

Die Gemeinde Oberengstringen hatte 2018 im Rahmen der Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplans die Firma «swr+» damit beauftragt, die Situation der Abflussmöglichkeit am Kirchweg zu beurteilen und mögliche Massnahmen zur Verbesserung aufzuzeigen. Das Unternehmen kam in seinem Bericht zum Schluss, dass die bestehende Leitung im Kirchweg Ost zu klein dimensioniert sei.

Weiter wurde im Frühjahr 2021 die bestehende Kanalisationsleitung im Kirchweg mittels Kanal-TV aufgenommen, um den Zustand zu prüfen. Die Auswertung der Aufnahmen durch die «swr+» zeigten, «dass die Betonrohre stark ausgewaschen sind und somit die Lebensdauer der Rohre nicht mehr lange gewährleistet ist», schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Nun sollen sämtliche Strassensammler und Hausanschlüsse im öffentlichen Bereich vom Kirchweg 41 bis 73/75 neu angeschlossen werden.

Die Leitungen in den privaten Grundstücken werden ebenfalls mittels Kanal-TV geprüft. «Allenfalls sind diese auf Kosten der Liegenschaftenbesitzer zu sanieren oder zu ersetzen», schreibt die Gemeinde.