Oberengstringen
Sechs neue Stände locken ins Zentrum: Der Chlausmärt sammelt Geld für die Stiftung Lighthouse

Noch bis und mit Mittwoch läuft der traditionelle Oberengstringer Chlausmärt. Ausgerechnet der Samichlaus selber wird dem Markt aber keinen Besuch abstatten.

Lydia Lippuner
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Das Chlausmärt-Fieber ist wieder ausgebrochen: An 25 Ständen stellen Verkäuferinnnen und Verkäufer ihre selbstgemachten Produkte aus.
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Farbenfroher Strick-Tisch: Diese Puppen und Puppenkleider wurden in stundenlanger Arbeit von Hand hergestellt.
«Ich habe den besten Platz», sagt die Verkäuferin dieses Standes. Sie sei schon oft mit ihren Glasprodukten am Oberenstringer Chlausmärt gewesen.
Falten, falten, falten: An diesem Stand kann die Kundschaft auch Lichterketten aus Origami erstehen.
Das Frauenpodium mit Betty Aeschlimann (im Bild) organisiert den Chlausmärt bereits seit rund 30 Jahren.
Frische Kuchen, Canapés und Kaffee: Viele freiwillige Helfer sorgen dafür, dass niemand den Zentrumssaal hungrig verlassen muss.

Das Chlausmärt-Fieber ist wieder ausgebrochen: An 25 Ständen stellen Verkäuferinnnen und Verkäufer ihre selbstgemachten Produkte aus.

Lydia Lippuner

Am Chlausmärt im Oberengstringer Zentrum gibt es dieses Jahr etwas mehr Platz. Normalerweise stehen 30 Stände im Saal, heuer sind es nur 25. Das sei angesichts der aktuelle Situation nicht schlimm, sagt Betty Aeschlimann vom Frauenpodium, das den Markt organisiert. «Dafür haben wir dieses Mal sechs neue Stände», sagt sie. An Aeschlimanns eigenem Stand findet man weihnachtliche Gestecke. Einige Stände weiter kann man Origami-Lichterketten, selbstgehäkelte Puppenkleider und Wanddekos aus Schwemmholz sowie Dekorationen aus gebrauchten Kaffeekapseln kaufen.

Neben den Ständen der privaten Aussteller gibt es eine kleine Cafeteria. Anders als in früheren Jahren könne der Samichlaus dieses Jahr leider nicht auftreten und auch auf das Lebkuchenverzieren habe man aufgrund der aktuellen Coronasituation verzichten müssen, erklärt Aeschlimann. Aber: «Wir sind froh, dass wir den Anlass überhaupt durchführen können.» Sie hofft, dass die beliebte traditionelle Gerstensuppe am Mittwoch noch mehr Besucherinnen und Besucher anlockt.

Der Reinerlös des Chlausmärts wird dieses Mal nicht an ein Projekt für Kinder gespendet. Sondern an die Stiftung Zürcher Lighthouse. Bei dieser handelt es sich um ein Zentrum für palliative Pflege und Medizin.

Der Chlausmärt findet am Dienstag, 30. November, bis 19 Uhr und am Mittwoch,
1. Dezember, von 9 bis 17 Uhr im Zentrumssaal Oberengstringen statt. Es herrscht Zertifikatspflicht.

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