Noser ist im Limmattal unantastbar

In der Region distanzierte Ruedi Noser (FDP) seine Herausforderin klarer als im Kanton.

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Ständeratswahl Mit einem Vorsprung von rund 20 Prozentpunkten gewinnt Ruedi Noser (FDP) den zweiten Wahlgang gegen Marionna Schlatter (Grüne). Damit bleibt er zusammen mit dem bereits am 20. Oktober gewählten Daniel Jositsch (SP) für den Kanton Zürich im Ständerat. Sein Ergebnis kantonales von 59,8 Prozent der Stimmen konnte Noser im Bezirk Dietikon deutlich übertreffen.

In allen elf Bezirksgemeinden liegt Noser mit 9084 Stimmen (69,8 Prozent) weit vor Schlatter mit 3556 Stimmen (27,3 Prozent). 367 Wähler entschieden sich für andere Kandidierenden. In Geroldswil (82,2 Prozent), Oetwil (80,4 Prozent), Uitikon (77,5 Prozent), Unterengstringen (77,1 Prozent) und Aesch (76,4 Prozent) erhielt Noser über drei Viertel aller Stimmen. Nur in den Städten Dietikon und Schlieren sowie in Birmensdorf knackte Schlatter knapp die 30-Prozent-Hürde.

Der zweit Wahlgang der Zürcher Ständeratswahlen vermochte im Limmattal nicht zu mobilisieren. Mit nur 28,1 Prozent hatte der Bezirk Dietikon die tiefste Wahlbeteiligung im Kanton. Nur in Dielsdorf und Bülach wählten ebenfalls weniger als 30 Prozent. Kantonsweit betrug die Wahlbeteiligung 33,8 Prozent. (flo)