Geroldswil
Nordic-Walking: Ein Sport, bei dem man reden kann

Jeden Montag trifft sich eine Seniorengruppe in Geroldswil, um mit den Walkingstöcken die Gegend zu erkunden.

Lydia Lippuner
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Die Nordic Walking Gruppe startet jeden Montag in der Freizeit- und Sportanlage Werd in Geroldswil. Von dort aus gibt es verschiedene Routen, die die sportlichen Senioren bewältigen.

Die Nordic Walking Gruppe startet jeden Montag in der Freizeit- und Sportanlage Werd in Geroldswil. Von dort aus gibt es verschiedene Routen, die die sportlichen Senioren bewältigen.

Limmattaler Zeitung

Plaudernd und lachend kommen die Senioren um die Ecke. Sie sind im Endspurt ihres Montags-Ausflugs. Locker halten sie ihre Stöcke in der Hand und kommen vor der Freizeit- und Sportanlage Werd zum Stehen. Seit rund acht Jahren leiten Monica Bamert und Hans Peter Herzig nun schon die Nordic-Walking-Gruppe in Geroldswil. Sie sind ausgebildete Erwachsenensportleiter. «Das Angebot der Pro Senectute legt einerseits Wert auf Fitness und Gesundheit, andererseits ist das soziale Zusammenkommen für die Seniorinnen und Senioren auch wichtig», sagt Bamert. Voraussetzungen für die Teilnehmenden gebe es nur wenige. «Man sollte sich gerne in der Natur bewegen und Kondition für anderthalb Stunden Nordic Walking mitbringen.», sagt Herzig. So lange dauern die Ausflüge der Gruppe.

Walter Lips (Dietikon) «Es macht mir Spass auf die andere Seite der Limmat zu walken.»
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Silvia Blatter (Dietikon) «Ich nehme schon viele Jahre teil und mache es immer noch gerne.»
Nelly Baettig Dietikon «Ich bin ein Bewegungsmensch, deshalb gehe ich gerne in die Natur.»
Rita Matthis (Geroldswil) «Als Zugezogene lerne ich in der Gruppe neue Leute kennen.»
Gabi Attinger (Geroldswil) «Ich walke jede Woche einmal. Die Gruppe und die Leiter sind toll.»
Hans Peter Herzig und Monica Bamert (Dietikon) «Wir führen das Angebot nun schon seit acht Jahren durch.»

Walter Lips (Dietikon) «Es macht mir Spass auf die andere Seite der Limmat zu walken.»

Lydia Lippuner

Die Gruppe trifft sich jeden Montag um 9 Uhr. Zuerst wärmen sich die Rentner mit einigen Übungen auf, danach startet die rund 15-köpfige Gruppe. Die Walking-Runde wird mit Kraft-und Gleichgewichtstraining ergänzt. «Das dient der Sturzprofilaxe», sagt Bamert. «Die Spaziergänge führen uns jeweils an ganz verschiedene Orte», sagt Herzig. Etwa acht Runden stünden zur Auswahl. Nach getaner Arbeit, folgt auch hier das Vergnügen: «Alle die wollen, bleiben zum Schluss noch für eine Kaffeerunde im Restaurant», sagt Bamert.