Stadtfest
Nicht nur Schlieren - auch Dietikon soll lachen können

Nicht nur die Nachbarstadt Schlieren soll ihr eigenes regelmässig wiederkehrendes Stadtfest haben, sind sich der Dietiker SVP-Gemeinderat Anton Felber(SVP) und 13 seiner Ratskolleginnen und -kollegen einig.

Sophie Rüesch
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Stadtfest in Schlieren: Jetzt sind witzige Bilder gesucht. (Archiv)

Stadtfest in Schlieren: Jetzt sind witzige Bilder gesucht. (Archiv)

AZ

Zwei Monate, nachdem in der Nachbarstadt wieder unter dem Motto «Schliere lacht» gefestet wurde, will er deshalb im Rahmen einer Interpellation vom Stadtrat in Erfahrung bringen, wie dieser einer künftigen Durchführung eines Dietiker Stadtfestes gegenübersteht.

Mitunterzeichnet haben die Interpellation vor allem Felbers Parteikollegen, aber auch Vertreter von CVP, FDP und SP.

Dass ein Stadtfest den Dietikern gefreute Tage bescheren würde, ist für Felber keine Frage. Er erinnert sich an frühere Anlässe wie jene zur Feier von 900 Jahren Dietikon oder von 700 Jahren Eidgenossenschaft oder auch an das kantonale Musikfest, das 2002 im Bezirkshauptort stattfand.

Diese «waren immer schöne Anlässe und haben zur Integration und dem Gefühl der Zusammengehörigkeit viel beigetragen. Sicher gibt es auch viele schöne Erinnerungen daran, von welchen heute noch in Dietikon gesprochen wird», schreibt er.

Nachdem in den umliegenden Gemeinden seither «diverse Dorf- und Stadtfeste» stattgefunden haben, «wäre es nun wieder an Dietikon, ein Stadtfest durchzuführen», so Felber.

Nachdem Dietikon in den letzten Jahren um über 4000 Einwohner gewachsen ist und der neue Stadtteil Limmatfeld bald fertiggestellt ist, sei zudem die Zeit gekommen, «die neuen Bewohner zu begrüssen und alle Bewohnerinnen der anderen Quartiere wieder näher zusammen zu führen, um sich kennen zu lernen».

Spätestens 2018 solle das gewünschte Fest stattfinden und danach in einem festen Turnus wiederholt werden. Am besten alle vier Jahre – so wie es die Schlieremer von ihrem Schlierefäscht kennen.

Wie und wo der Anlass stattfinden könnte, soll nun der Stadtrat erklären. Ebenfalls wollen die Interpellanten wissen, ob die Stadt dabei helfen könne, ein Fest-OK zusammenzustellen, und wie sie dieses unterstützen könnte.