Spital Limmattal
Neujahrsbuschi 2013: Francesco Vescio hatte es eilig

Das erste 2013 geborene Kind im Spital Limmattal ist am 1. Januar um 1.33 Uhr zur Welt gekommen. Es heisst Francesco. Seine Eltern Pamela und Michele Vescio konnten ihr Glück kaum fassen.

Margret Stöcklin
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Für Michele und Pamela Vescio ist Francesco das erste Kind

Für Michele und Pamela Vescio ist Francesco das erste Kind

In der Silvesternacht und am Neujahrsmorgen hatten die Hebammen und Pflegefachfrauen der Geburtenabteilung alle Hände voll zu tun – wie schon das gesamte Jahr hindurch. Insgesamt erblickten 2012 im Spital Limmattal 996 neue Erdenbürger das Licht der Welt. Das ist, im Vergleich zu 2011, eine Zunahme von rund 50 Geburten.

Diese Steigerung entspreche dem allgemeinen, geburtenfreundlichen Trend, sei aber auch auf den guten Ruf des Spitals zurückzuführen. «Viele Mütter waren schon einmal hier und fühlten sich so gut betreut, dass sie gerne wieder kommen oder uns empfehlen, resümierte Jeanette Mädel, die am frühen Silvesterabend Dienst tat.

Zu dieser Stunde war noch nicht abzusehen, ob eines der, auf der Geburtenabteilung sehnlich erwartenden Babys, sich bis nach Mitternacht Zeit lassen – oder ob eine nächtliche Neueinlieferung das Rennen um das Neujahrsbaby machen würde. Ersteres traf ein. Pamela Vescio war am 30. Dezember mit regelmässigen Wehen eingetreten, zwischendurch nach Hause gegangen und am Silvesterabend einigermassen erschöpft, weil die Geburt ihres ersten Kindes sich über zwei Tage hinzog. Am 1.Januar, um 1.33 Uhr, kam Francesco dann endlich auf die Welt. Pamela und Michele Vescio konnten ihr Glück kaum fassen: Sie waren Eltern eines strammen, 3.680 Gramm schweren und 50 Zentimeter messenden Sohnes geworden. «Einen gesunden Buben geschenkt zu kriegen ist ein Traum», sagte der stolze Papa. Michele Vescio verdient sein Brot als Lastwagenchauffeur. Pamela Vescio arbeitet als Reprografin und beabsichtigt, nach der Babypause, in ihrem Beruf wieder Teilzeit tätig zu werden. Vor Kurzem ist das Ehepaar von Berikon nach Widen gezogen. Aufgewachsen und zur Schule gegangen sind die frischgebackenen Eltern jedoch in Schlieren beziehungsweise Dietikon.

Zukunftspläne für seinen Stammhalter hat Michele Vescio noch keine, würde sich jedoch freuen, wenn sein Sohn dereinst eine Profi-Karriere als Motorrad-Rennfahrer machte, weil er selbst ein eingefleischter Dukati-Fan ist. Von Mama liebevoll beruhigt, schlummerte der kleine Mann schlussendlich friedlich ein und verpasst sogar den Riesenaufmarsch der Familie Vescio, die auf dem Gang wartete, um den neuen Erdenbürger in Augenschein zu nehmen.