Eine ganze Gruppe strahlender Gewinner hat der Wettbewerb für die Gestaltung der Innenhöfe am neuen Spital Limmattal hervorgebracht. Nun wird jeder der fünf Lichthöfe im Neubau nach der Vorstellung eines Siegers in eine kleine Oase verwandelt, wie das Spital Limmattal mitteilt. Im Frühling 2018 werden die Innenhöfe fertig dekoriert sein. Sie sind nicht begehbar und messen 10 mal 20 Meter.

«Die Qual der Wahl»

Die fünf Gewinnerprojekte sind vielfältig: Die Ideen reichen von einem künstlichen Tannenwald über leuchtende Kugeln, im Raum hängende Segel und eine Chügelibahn bis hin zu Wäscheleinen, die neckisch durch den Innenhof gezogen werden. Zum Dank für die originellen Ideen erhalten die Gewinner gemäss Mitteilung SBB-Gutscheine oder Reka-Checks im Wert von je 2000 Franken.

Die sechsköpfige Jury hatte insgesamt 42 Eingaben von Personen zwischen 12 und 89 Jahren zu beurteilen. Sie bewertete die Konzepte dabei nach Optik, Kreativität, Machbarkeit und Kosten. «Wir hatten die Qual der Wahl», sagt Jurymitglied Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Limmatstadt AG. Sie hofft, dass die kreative Gestaltung der Innenhöfe Patienten, Personal und Besuchern Freude machen und sie zu lebendigen Gesprächen anregen wird.

Spitaldirektor Thomas Brack freut es besonders, dass unter den fünf Gewinnern auch eine Schulklasse der Kantonsschule Limmattal ist, wie er sagt: «Dies zeigt uns, dass auch die jungen Menschen sich mit dem ‹Limmi› und seiner Zukunft auseinandersetzen.» Es sei toll, dass der Gewinn als kleinen Zustupf in die Klassenkasse gegeben werden könne. Für ihn seien die vielen tollen, bunten Vorschläge nicht wirklich eine Überraschung gewesen, sagt Markus Bärtschiger, Präsident des Verwaltungsrats: «Von der tollen, bunten Limmattaler Bevölkerung habe ich nichts anderes erwartet.»

Der Aufruf für die Teilnahme am Wettbewerb war von Juni bis Mitte Juli dieses Jahres via Flyer, Post und Website erfolgt. Mit Skizzen, Modellen, Zeichnungen und Beschrieben hatten die Teilnehmer ihren Ideen freien Lauf lassen können, wie das Spital Limmattal schreibt.