Der Quartierverein und der Gewerbeverein Altstetten/Grünau wenden sich in einem offenen Brief an Regierungsrat Ernst Stocker, Stadtrat Andres Türler und Vorsteher des Tiefbaudepartements, Filippo Leutenegger. Die ersteren zwei seien dabei gewesen, als am 8. Juli 2013 im Europasaal des Seminarhotels Spirgarten über die zwei Projekte "Neue Tramlinienführung der VBZ mit dem Tram 2 ab Lindenplatz via Altstetterstrasse zum Bahnhof Altstetten und weiter über die Hohlstrasse zum Farbhof" sowie über die "Linienführung der Limmattalbahn ab Bahnhof Killwangen/Spreitenbach via Dietikon, Schlieren zum Bahnhof Altstetten" informiert worden sei, steht im Inserat geschrieben. Damals habe es geheissen, diese zwei Projekte seien nicht verhandelbar und der KAnton Zürich wünsche, dass das Tram 2 den Bahnhof Altstetten bediene.

Dieses "Diktat" sei bei den Quartierbewohnern auf Ablehnung gestossen. In der Folge sei von den Komitees "S`Tram 2 bliibt wie`s isch" und "D`Limmattalbahn fahrt nur bis zum Farbhof" eine Petitionen lanciert: "gegen die von der VBZ geplante Aufhebung der heutigen Tramhaltestelle Lindenplatz und Farbhof". Zusammen mit den zurückkommenden Unterschriftenbögen seien eine Vielzahl von Fragen an die Urheber der Petition gestellt worden, die diese anschliessend aufgearbeitet haben und nun dem Regierungs- und Stadtrat übermitteln.

Im offenen Brief wird unter anderem bemängelt, dass die Stadt einfach die aktuellen Verkehrszahlen verwende statt eine Bedarfsanalyse der Verkehrsbedürfnisse von der Quelle bis zum Ziel durchzuführen. Auch werden grundsätzliche Fragen nach der Notwendigkeit für eine Limmattalbahn gestellt und bemängelt, dass die Quartierbewohner zu wenig haben mitwirken dürfen bei der Linienführung der Limmattalbahn. (fwa)