Universität Zürich
Neuer Uni-Standort im «Wilden Westen Zürichs» wird begossen

Seit letztem Herbst forscht die Universität Zürich an ihrem neusten Standort im Bio-Technopark Schlieren. Jetzt wurden die neuen Räumlichkeiten der Life Sciences feierlich eröffnet.

Carla Stampfli
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Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli, Universitätsrat Urs Oberholzer und Unirektor Michael Hengartner.

Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli, Universitätsrat Urs Oberholzer und Unirektor Michael Hengartner.

Adrian Ritter/UZH

Der Standort der Universität Zürich (UZH) für Life Sciences könnte kaum besser gewählt sein: Auf dem ehemaligen Wagi-Areal, wo seit Mitte der 1980er-Jahre der Bio-Technopark entstanden ist, sind heute 41 Life-Science-Firmen angesiedelt. Darunter internationale Pharmaunternehmen sowie Spin-offs von Uni und ETH Zürich.

Seit letztem Herbst wird hier unter anderem nun auch für das Institut für Medizinische Genetik, die Abteilung Psychiatrische Forschung der Psychiatrischen Universitätsklinik und die Kliniken für Innere Medizin, Kardiologie und Neurologie des Uni-Spitals gearbeitet.

«Eine sehr gelungene Lösung»

Obwohl in den neuen Räumen an der Wagistrasse 12 und 14 bereits seit Herbst 2013 geforscht wird, wurden diese erst am Donnerstagabend feierlich eröffnet. Die Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli hiess die Gäste augenzwinkernd im «Wilden Westen der Stadt Zürich» willkommen.

Erfreut ob der neuen UZH-Räumlichkeiten in Schlieren zeigte sich Unirektor Michael Hengartner. Denn die Forschenden der Life Sciences verfügen am neuen Standort in Schlieren nicht nur über eine vollwertig ausgestattete Labor-Infrastruktur, sondern haben dank des Biotech-Clusters auch viele Möglichkeiten, mit anderen Forschenden zusammenzuarbeiten.

Hengartner sagte, dass sich die Universität zwar langfristig auf die Standorte Zentrum und Irchel konzentrieren wolle, Schlieren für die nächsten 10 bis 15 Jahre aber «eine sehr gelungene Lösung» für die akuten Platzprobleme an der Uni sei. Er hoffe zudem, dass die Konzentration von Forschungsgruppen und Spin-offsim Bio-Technopark die «Innovationskraft beflügeln» werde.