«Eine einschneidende Veränderung hat sich mit dem Weggang von Louis Küffer ergeben. Er hat während vier Jahren die Stiftung als Gesamtleiter umsichtig und kompetent mit viel Einfühlungsvermögen geführt», schreibt Daniel Künzler, Präsident des Stiftungsrats, im Jahresbericht 2012/2013 der Stiftung Kind und Autismus.

Übergangsweise hat Hans-Peter Gisler die Gesamtleitung übernommen. Die Stelle ist jedoch ausgeschrieben. Sie wird neu besetzt.

Wie Hans-Peter Gisler über die Stiftung schreibt, hätten alle Aktivitäten wie unterrichten, spielen, pausen, essen, Logopädie, Exkursionen, Internat-Beratungen und einiges mehr nur ein Ziel:

Man sei überzeugt von der Lern- und Entwicklungsfähigkeit aller Kinder und Jugendlichen der Stiftung. Ziel sei es, in eine grössere Selbstständigkeit und Selbstsicherheit in lebenspraktischen Bereichen zu kommen.

Diese Aktivitäten seien oft dem kleinschrittigen Lernen verpflichtet, das bedeute komplexes Lernen und Verhalten in einer Serie einzelner Komponenten. Dem einzelnen Kind und seiner sozialen Integration, die Teilhabe an der Gemeinschaft, dem würden alle Aktivitäten der Schule dienen.

In der Tagesschule begann das Berichtsjahr mit 36 Schülerinnen und Schülern. Im Verlaufe des Jahres kam es zu einem Neueintritt. Die Schülerschaft wird von rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.

Weil die Schülerschaft sehr dezentral wohnt, müsse der Fahrdienst bei jedem Neueintritt und Austritt wieder den neuen Gegebenheiten angepasst werden.

Im Berichtsjahr waren zehn Schulbusse mit zehn Fahrpersonen unterwegs, heisst es im vorliegenden Jahresbericht weiter.

Stark ausgebucht waren die Entlastungsmöglichkeiten für die Eltern mit fünf Wochenenden und vier Ferienwochen, je einem Klassenwochenende und den Lagerwochen. Diese Möglichkeiten für die Entlastung der Eltern hätten sich bewährt, schreibt die Stiftung weiter.

Die vielfältigen Aufgaben , Kompetenzen und Verantwortung auf allen Ebenen seien mit den rasant wachsenden Schülerzahlen nicht mitgewachsen.

Deshalb lege die Stiftung zurzeit grosses Augenmerk auf die Anpassung dieser Strukturen. Sie sollen Mitarbeiter entlasten und den Eltern unkomplizierte Zugänge zur Stiftung ermöglichen.

Schlechte Kunde gibts für die Beratungsstelle: Der Kanton Zürich hat die Finanzierung eingestellt. Die Stiftung sei nun herausgefordert, dafür Spendenmittel zu finden.

Die Beratungsstelle erbringt Leistungen für Eltern, Regelschulen, Schulbehörden, heilpädagogische Schulen und schulpsychologische Dienste.