Gregor Tönnissen heisst der neue Direktor des Massnahmenzentrums Uitikon (MZU), wie die kantonale Direktion der Justiz und des Innern gestern mitteilte. Der bisherige Leiter der geschlossenen Abteilung des MZU löst Michael Rubertus an der Spitze der Institution ab. Dieser leitete das Massnahmenzentrum seit 2001 und tritt nun aus gesundheitlichen Gründen zurück. Tönnissen wird die Stelle voraussichtlich per Anfang September 2014 antreten.

Tönnissen habe ein aufwendiges Auswahlverfahren mit externem Assessment für sich entschieden, heisst es vonseiten des Kantons weiter. Knapp 30 Bewerber hätten sich für den Posten interessiert. Von diesen kamen drei Bewerbungen von bereits bei der Justizdirektion angestellten Personen. Der 54-jährige Tönnissen ist bereits seit sieben Jahren als Leiter der geschlossenen Abteilung im MZU tätig. Der Erziehungswissenschaftler habe zudem als Leiter des Bereichs Entzugsbehandlung im Zentrum für Suchtbehandlung Frankental, als Leiter des Austrittsbereichs in der Arbeitserziehungsanstalt Arxhof und als Sozialpädagoge in der Durchgangsstation Winterthur Erfahrungen im Metier sammeln können.

Tönnissen sei mit der Arbeit zusammen mit verhaltensauffälligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestens vertraut. Er verfügt zudem über Diploma of Advanced Studies der Universität Zürich in den Bereichen forensische Wissenschaften sowie angewandte Ethik. Weiter weist die Justizdirektion darauf hin, dass Tönnissen aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie seiner Berufserfahrung sehr gute Voraussetzungen für die Funktion des Direktors des Massnahmenzentrums Uitikon mitbringe. (aru)