Wohnungsbau
Neue Wohnungen im Altbergquartier im März 2013 bezugsbereit

Ab September soll die neue Überbauung der Baugenossenschaft Schächli im Altbergquartier zu wachsen beginnen. Entstehen werden insgesamt rund 80 Wohnungen.

Sandro Zimmerli
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Die alten Häuser an der Schachenmattstrasse sind abgerissen.

Die alten Häuser an der Schachenmattstrasse sind abgerissen.

Limmattaler Zeitung

Freie Sicht vom Altbergquartier aufs Limmatfeld – zumindest vorläufig. An der Schachenmattstrasse in Dietikon, wo noch vor kurzem die drei Häuser der Baugenossenschaft Schächli standen, ist mittlerweile nur noch ein Bagger zu sehen, der Erde auf einen Lastwagen lädt. Die Gebäude sind abgebrochen worden, um einer neuen Überbauung Platz zu machen. Die Leerstelle wird noch eine Weile bestehen bleiben, wie Karl Geiger, Präsident der Baugenossenschaft Schächli erklärt: «Das Baubewilligungsverfahren läuft noch.» Die Häuser seien bereits jetzt abgerissen worden, damit sie nicht besetzt würden.

Doppelkindergarten und Krippe

«Wir rechnen aber damit, dass wir im September bauen können», so Geiger. Der Bezug der neuen Wohnungen sei voraussichtlich ab März 2013 möglich. Insgesamt werden gut 80 Wohnungen entstehen. Davon werden rund 40 von der Baugenossenschaft Schächli realisiert, weitere knapp 40 Wohnungen von der Siedlungsgenossenschaft Eigengrund. Diese sind rund ein halbes Jahr später bezugsbereit.

Bei den Wohnungen handelt es sich ausschliesslich um Familienwohnungen, wie Geiger betont. «Vor allem für Familien, die gerne eine Krippe und einen Kindergarten in der Nähe haben», hält er fest. So werde es in der Überbauung auch einen Doppelkindergarten und eine Krippe geben. «Zudem werden wir günstiger sein als die meisten Wohnungen rundherum», sagt Geiger.

Wärme aus dem Grundwasser

Neben dem Baubewilligungsverfahren laufen zurzeit auch noch Abklärungen mit dem Kanton, ob man Heizungen mit Wärme aus dem Grundwasser betreiben kann, erklärt Geiger. «Es sieht gut aus», hält er fest. Er sei froh, dass dieses Projekt höchstwahrscheinlich realisiert werden könne. Er glaube, dass dies in Dietikon bislang noch nirgends sonst gemacht wurde.