Schlieren

Neue Wasserleitungen sollen Keimgefahr beim Schulhaus Zelgli verbannen

331 600 Franken kostet das gesamte Projekt beim Schulhaus Zelgli. Die Bauarbeiten dauern vom 6. Juni bis etwa Mitte Juli.

Beim Schlieremer Schulhaus Zelgli baut die Stadt neue Wasser-, Gas- und Glasfaserleitungen. Zudem wird der rissige Gehweg erneuert.

Rund um das Schulhaus Zelgli in Schlieren stehen Anfang Juni umfangreiche Bauarbeiten bevor. Der Stadtrat hat nun das Projekt für die Sanierung der Wasserleitung zwischen Parkplatz Talacker-Windegg und Rohrstrasse genehmigt. Weiter erhält das Schulhaus Zelgli einen neuen Gas-Hausanschluss. Für diese Arbeiten hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 309 400 Franken gesprochen, wie er mitteilt.

Im Zuge der Bauarbeiten wird auch das Glasfasernetz zwischen dem Schulhaus und dem Kindergarten Rohrweg 4 erweitert. Dafür bewilligte die Exekutive einen weiteren Kredit von rund 22 200 Franken. Damit betragen die Gesamtkosten der beiden Projekte rund 331 600 Franken.

Voraussichtlich am 6. Juni beginnen die Bauarbeiten. Während sieben Wochen sind die Rohrstrasse und der Zelgliweg gemäss Bauprogramm nur beschränkt befahrbar. Betroffene Anwohner werden vorab von der Stadt kontaktiert. Absperrungen lotsen Fussgänger sicher durch die Baustelle.

Alte Bäume werden verschont

Damit die über 50 Jahre alten Bäume auf dem Parkplatz nicht für die Bauarbeiten gefällt werden müssen, wurde die Linienführung der neuen Wasserleitung angepasst. Auch den Betonplatz des Schulhauses, unter dem die alten Asbestzementrohre teilweise verlaufen, wolle man nicht extra aufspitzen, heisst es auf Anfrage beim Technischen Büro der Stadt Schlieren. Deshalb ist die 280 Meter lange sanierte Leitung hauptsächlich unter dem Wegstück zwischen Zelgliweg und Bushaltestelle Talacker-Windegg eingeplant. Nach der Bauphase soll der heute rissige Gehweg neu asphaltiert werden.

Gebaut wurde die 250 Millimeter breite Wasserleitung zwischen Parkplatz und Rohrstrasse im Jahr 1965. Da 2010 ein Ringschluss unter der Engstringerstrasse zum Pumpwerk Betschenrohr verlegt wurde, ist die bestehende Leitung überdimensioniert. Stehendes Wasser sowie allfällige Wärme erhöhen die Gefahr zur Keimbildung, was im ungünstigen Fall die Wasserqualität im Schulhaus Zelgli beeinträchtigen könnte. Mit den neuen, nur noch 150 Millimeter breiten Rohren wird diese Gefahr gebannt.

Unabhängig vom Projekt des Schlieremer Stadtrats planen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) ihre bestehende Verteilkabine beim Schulhaus Zelgli zu ersetzen und mit einem Vorschacht zu ergänzen. Zudem erneuert die EKZ alte Leitungen.

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