Spital Limmattal
Neue Rehaklinik: Zusammenarbeit startet schon 2017

Im neuen Spitalgebäude in Schlieren entsteht ein Rehabilitations- und Therapiezentrum. Dafür wird eine neue Firma gegründet.

Merken
Drucken
Teilen
Das Limmi spannt mit der RehaClinic Zürich zusammen.

Das Limmi spannt mit der RehaClinic Zürich zusammen.

Jürg Krebs

Zurzeit bietet das Spital Limmattal seine eigenen Therapien an. Damit ist aber schon bald Schluss: Im kommenden Jahr spannt das «Limmi» mit der RehaClinic Zürich AG zusammen. Gemeinsam wollen sie in Schlieren «ein umfassendes und ganzheitliches Angebot an Therapien stationär und ambulant aus einer Hand bieten», wie RehaClinic gestern mitteilte.

Dass die beiden Gesundheitsanbieter näher zusammenrücken, wurde schon vor gut einem Jahr bekannt. Die RehaClinic Zürich AG plant, ab 2019 eine Klinikeinheit mit 36 Betten im Spitalneubau «LimmiViva» zu eröffnen, der voraussichtlich Ende 2018 bezugsbereit wird. In diese «Klinik in der Klinik» wollte die Unternehmensgruppe auch ein Rehabilitations- und Therapiezentrum anschliessen. Nun haben sich die beiden Partner entschieden, eine gemeinsame Firma zu gründen, statt zwei Therapieeinheiten an einem Standort zu betreiben. Dadurch könne das «Know-how beider Institutionen gebündelt und so den Patientinnen und Patienten eine noch umfassendere und professionellere Angebotspalette geboten werden».

Die heutigen Therapien des Spitals Limmattal werden schon im kommenden Jahr unter einer noch zu bestimmenden Geschäftsführung in die neue Firma überführt. Neue Kollegen werden dabei das bestehende Team fortlaufend ergänzen, so die Mitteilung. Gleichzeitig werde das neue Zentrum entwickelt und aufgebaut. Die dort angebotenen Leistungen stehen Patienten des Akutspitals, der RehaClinic, des Pflegezentrums sowie externen ambulanten Patienten offen.

Für die Wiederherstellung der Gesundheit von Patienten sei es wichtig, dass rehabilitative Massnahmen im Gesundungsprozess so früh wie möglich einsetzen. Akutversorgung und Rehabilitation in einem gemeinsamen Zentrum zu verknüpfen, bilde «einen optimalen Rahmen für eine Leistungserbringung nah an den Bedürfnissen der Patienten». Diese würden von der Kontinuität der Behandlung profitieren, die an einem Ort ohne Unterbruch und Informationsverzögerung gewährleistet werden könne. (rue)