Schlieren

Neubau-Projekt Pfarreizentrum in Schlieren wird konkreter

Erhält ein neues Pfarreizentrum: Die Römisch-Katholische Kirche in Schlieren (Archivbild).

Erhält ein neues Pfarreizentrum: Die Römisch-Katholische Kirche in Schlieren (Archivbild).

An der Kirchgemeindeversammlung befinden die Stimmberechtigten der römisch-katholischen Kirche Schlieren am Dienstag über einen Projektierungskredit in der Höhe von 50 000 Franken für den Neubau eines Pfarreizentrums.

Vergangenen November hat die Kirchgemeindeversammlung bereits 50 000 Franken für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie freigegeben.

Damit sollte abgeklärt werden, ob die Raum- und Infrastrukturbedürfnisse der Kirchgemeinde auf dem Kiesplatz neben der Kirche befriedigt werden können. Nach Abklärungen mit den Behörden und den SBB – wegen der Nähe zur Bahnlinie – liegt das Vorprojekt nun vor, mit positivem Bericht. Mit den 50 000 Franken, welche die Kirchenpflege den Stimmberechtigten aktuell zur Freigabe beantragt, soll ein konkretes Bauprojekt ausgearbeitet werden. Die Gesamtkosten für den Neubau werden auf knapp
4,7 Millionen Franken geschätzt.

Mit dem Pfarreizentrum sollen 30 bis 40 Parkplätze, Nasszellen für Angestellte und Besucher, diverse Büros, ein Jugendraum und ein Computerraum entstehen. Ein Umbau und die Erweiterung des Josefhüslis hätten den Bedarf nicht abdecken können, wie die Kirchenpflege mitteilt. Für den Neubau spreche ausserdem, dass alle Räume an einer zentralen Stelle zu stehen kämen, die Uitikonerstrasse nicht mehr überquert werden müsse und die Verbindung zum Kirchplatz ebenerdig gebaut werden könne.

Kirche schreibt schwarze Zahlen

Weiter werden die Stimmberechtigten der römisch-katholischen Kirche heute über die Jahresrechnung 2013 befinden, die mit einem Ertragsüberschuss von 445 000 Franken und einem Eigenkapitalstand von 1,8 Millionen Franken schliesst. Zudem stehen zwei Anpassungen der Kirchgemeindeordnung auf der Traktandenliste. So soll etwa die Mindestanzahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission von fünf auf drei Personen reduziert werden.

Der Kirchgemeindeversammlung obliegt auch die Wahl der Kirchenpflege für die Amtsperiode 2014–2018. Neben den Bisherigen Hubert Zenklusen (Präsidium), Walter Gehrig, Monika Höhn-Platter und Wladimira Lang kandidiert auch SVP-Gemeinderat Peter Seifriz als Neuer für den fünften Sitz im Gremium. Für die Rechnungsprüfungskommission kandidiert neben Salvatore Cavallo, Regula Kuhn und Verena Lottenbach (alle Bisherige), auch Jürg Brändli (neu), der sich gleich in seiner ersten Amtsperiode als Präsident der RPK zur Wahl stellt. (fni)

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