Bergdietikon
Naturschutzgebiet: Besucherstrom setzt Egelsee zu

Der Egelsee ist beliebt – vielleicht ein bisschen zu beliebt. Der Gemeinderat macht darauf aufmerksam, dass man sorgfältig mit dem Naturschutzgebiet umgehen soll.

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Naherholungsgebiet Egelsee.

Naherholungsgebiet Egelsee.

zvg

Der Egelsee lockt über das gesamte Jahre viele Besucherinnen und Besucher an. Dies erstaunt nicht, ist er doch, wie der Gemeinderat von Bergdietikon gerne schreibt, «zu jeder Zeit eine Augenweide».

Dies führt aber auch zu Konflikten, wie aus dem Jahresbericht 2018 des als Polizeiaufseher eingesetzten Rudolf Vogel hervorgeht. Er wacht darüber, dass das Reglement zum Schutz und zur Nutzung im Gebiet eingehalten wird. Seine Aufsichtstätigkeit war insbesondere durch «die rege Nutzung im Hitzesommer 2018» geprägt. Zudem hatte er sich auch vermehrt mit modernen Fluggeräten wie Drohnen sowie mit älteren Schwimmhilfen wie Luftmatratzen auseinanderzusetzen.

Dass das «sagenumwobene Egelseegebiet» in der Nähe des dicht besiedelten Limmattals und des Mutschellen als Naherholungsgebiet geschätzt wird, ist für den Bergdietiker Gemeinderat verständlich. Es sei ihm aber ein grosses Anliegen, «dass diesem Gebiet auch Sorge getragen wird». Er appelliert deshalb in einer Mitteilung an alle Nutzer des Naturschutzgebietes, sorgfältig mit Flora und Fauna umzugehen.

Zudem verweist er auf die angeschlagenen Verbote, die doch eingehalten werden sollen. Schliesslich hält der Gemeinderat fest, dass «auch die bereitgestellten Abfallsammelstellen und das installierte ToiToi-WC genutzt werden dürfen und sollen.» Nur so könne das Naturschutzgebiet für die nachkommenden Generationen erhalten werden. (AZ)