Vom ganzen Limmattal aus war dank der guten Wetterverhältnisse der blutrote Mond in den frühen Morgenstunden optimal zu sehen.

Der Erdtrabant erschien rot, weil es wegen der Lichtbrechung in der Erdatmosphäre auch im Kernschatten nicht ganz dunkel war. Rotes Sonnenlicht wird in der Erdatmosphäre stärker gebrochen als etwa blaues Licht. Deshalb fällt das rötliche Sonnenlicht auf den Vollmond und lässt ihn rötlich schimmern.

Tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird er von der Sonne nicht beleuchtet. Um vier Uhr stehen dann Erde, Sonne und Mond genau hintereinander.

Tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird er von der Sonne nicht beleuchtet. Um vier Uhr stehen dann Erde, Sonne und Mond genau hintereinander.

In der Sternwarte Uitikon verfolgten acht Frühaufsteher ab fünf Uhr morgens das Mondspektakel, das zwar auch von blossem Auge zu sehen war, via Teleskop aber erst zum unvergesslichen Erlebnis wurde.

Die Sternwarte hatte im Vorfeld entschieden, das Publikum um fünf Uhr einzulassen, da der Mond zu diesem Zeitpunkt noch gerötet am Himmel stand und die Zuschauer ab 5.23 den Austritt aus dem Kernschatten beobachten konnte. (fdu)

Die Sternwarte Uitikon

Die Sternwarte Uitikon