Schlieren
Nachfrage nach Sonnenenergie steigt

Das Förderprogramm Sonnenenergie der Stadt ist gefragt: Seit dem Start 2009 sind 43 Beratungsgespräche durchgeführt worden. Die Stadt Schlieren hat 2009 mit den EKZ als erste Gemeinde eine Sondervereinbarung ausgehandelt.

Katja Landolt
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Schlieren bietet ein Förderprogramm für Photovoltaikanlagen an. efu

Schlieren bietet ein Förderprogramm für Photovoltaikanlagen an. efu

Limmattaler Zeitung

Das Förderprogramm Sonnenenergie ist ein Erfolg; die Nachfrage nach Sonnenenergie sei im Jahr 2011 deutlich gestiegen. Das hat die Stadt Schlieren gestern mitgeteilt.

Seit 2009 bietet die Stadt privaten und juristischen Personen ein Förderprogramm für Solarstrom- beziehungsweise Photovoltaik-Anlagen an. Dieses Programm reicht von einer einmaligen kostenlosen Beratung (über die Möglichkeiten bei der Liegenschaft und die Subventionsprogramme von Bund, Kanton und EKZ), über den Erlass von kommunalen Baubewilligungsgebühren bis hin zur indirekten Subventionierung von Solarstrom.

Budgetgrenze noch nicht erreicht

Eine Analyse zur Entwicklung des Förderprogramms hat nun ergeben, dass 43 Erstberatungen durchgeführt worden sind. «Daraus resultierten neun Verträge mit den EKZ», schreibt die Stadt. Vier davon seien im Jahr 2011 abgeschlossen worden. «Neu ist die Tendenz zu grösseren Anlagen: Die fünf neusten Anlagen produzieren doppelt so viel Solar-Strom wie die vier ersten.»

Die Stadt Schlieren hat 2009 mit den EKZ als erste Gemeinde eine Sondervereinbarung ausgehandelt. Die EKZ verpflichtet sich dabei, in dem Masse von Schlieremer Hausbesitzern Solarstrom zu kaufen, wie die Stadt Schlieren bei den EKZ Solarstrom kauft. Die EKZ gewähren den Hausbesitzern eine Abnahmegarantie von 15 Jahren. Die Stadt Schlieren hat ihre Bezugsgrenze für den Aufpreis von Solarstrom auf jährlich 40000 Franken gesetzt.

Die neun unterstützten Solar-Anlagen würden pro Jahr rund 78500 Kilowattstunden produzieren. Das habe für die Stadt jährliche Kosten von rund 24700 Franken zur Folge. «Es können also weitere Projekte im Förderprogramm aufgenommen werden, bis die Budgetgrenze von 40000 Franken erreicht ist.»