Urdorf
Nach Ringen tauchen statt Zahlen beigen

Die Zweit- und Drittklässler der Unterstufe schwammen gestern am Schwimmfest im Freibad Weihermatt um die Wette. Rund 200 Kinder der zweiten und dritten Unterstufe nehmen an diesem traditionellen Schwimmfest teil.

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Schwimmfest Urdorf
10 Bilder
Den Ring packen und schnell zurück
Begeistertes Publikum bei der Plauschstafette
Längen schwimmen im tiefen Becken
Ein mutiger Sprung vom Einmetersprungbrett
Letzte Instruktionen vor dem Sprung
Das Ziel vor Augen stürzt sich der junge Schwimmer ins Becken
Kopfvoran vom Dreimetersprungbrett
Mit einem Ränzler zur Tauchprüfung
Gleich fällt der Startschuss zur Plauschstafette

Schwimmfest Urdorf

Katja Landolt

Die vier Stafettenschwimmer pflügen prustend durchs Wasser, die Schwimmbrettli vor sich herschiebend, einen farbigen Ring in der Hand. Die Klassenkameraden am Rand schreien und quietschen, klatschen und jubeln. Die nächsten Schwimmer hüpfen ins Wasser, der farbige Ring landet im Kessel. Im Freibad Weihermatt herrscht eine Wettkampfstimmung, die sich gewaschen hat.

Ein Spiel für die ganze Klasse

Rund 200 Kinder der zweiten und dritten Unterstufe nehmen an diesem traditionellen Schwimmfest teil, das jeweils am ersten Dienstag nach den Sommerferien stattfindet. Sie treten in mehreren Disziplinen an; beim Parcours müssen sie sich im Wasserspringen, Schwimmen, Tauchen, Purzelbaumschlagen und im Sackhüpfen beweisen und möglichst viele Punkte sammeln. Bei der Plauschstafette müssen farbige Ringe gesammelt werden und bei der Schwimmstafette geht es um die Geschwindigkeit.

«Zum Schluss der Veranstaltung bekommt jedes Kind eine Urkunde», sagt Organisator Toni Blaser. Die Sieger der Stafetten dürfen sich jeweils ein Spiel für die ganze Klasse aussuchen; bei der Plauschstafette eines für ins Schulzimmer, bei der Schwimmstafette eines für den Pausenplatz. Ausserdem bekommt jede Klasse einen Zopf geschenkt, den sie heute Mittwochmorgen gemeinsam essen.