Schlieren

Nach Renovation der Turnhalle: zurück an die Sprossenwände

Nach 100-jährigem Bestehen wurde die denkmalgeschützte Turnhalle in Schlieren auf den neusten Stand der Sicherheit und Technik gebracht.

Herumtollen, turnen, Spass haben – all dies ist nun wieder möglich: in der neu renovierten Turnhalle der Schlieremer Primarschulen Grabenstrasse und Schulstrasse. Nach langen und lauten Bauarbeiten konnte die neue Halle am Freitag mit einem Fest eingeweiht werden.

Die im Jahr 1910 erbaute Turnhalle hatte nach mehr als 100 Jahren Gebrauch mit einigen Mängeln zu kämpfen. Aufgrund der drohenden Verletzungsgefahr und des Energieverlustes durch die schlechte Isolierung war es an der Zeit, die Turnhalle nach modernen Standards zu renovieren. Da die Sporthalle bereits unter Denkmalschutz steht, wurde bei den Renovationsarbeiten grosser Wert auf den Erhalt der ursprünglichen Strukturen gelegt. Dadurch verschmilzt Altes mit Neuem.

Neuster Stand der Technik

Vor allem die Solaranlage auf dem Dach, die für warmes Wasser in der Halle sorgt, entspricht der neusten Technik. Auch die Sportgeräte wurden neu angeschafft, sodass sich die Schüler gefahrenlos im Sportunterricht austoben können.

Vor den Darbietungen der Schüler hielt Stadträtin Manuela Stiefel eine Ansprache, in der sie insbesondere den Sponsoren und Unterstützern des Bauprojektes dankte. Auch Schulpflegepräsidentin Beatrice Krebs richtete einige Worte zu Ehren der neuen Halle an die Zuschauer. Symbolisch schnitten sie das rote Band zur Einweihung des Gebäudes durch und eröffneten damit das Turnhallenfest.

Gesang, Tanz und Freude

Danach war auch schon der grosse Moment der Schüler gekommen: Mit Gesang, Tanz und viel Freude läuteten sie das Fest ein. Anschliessend konnten die Besucher an Führungen teilnehmen, die von den Schulklassen selbst organisiert und durchgeführt wurden. Für die Kinder gab es einen Postenlauf, an dem sie mit ihren Eltern ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen durften. Nach dem sportiven Programm konnte man sich im Festzelt verpflegen oder beim Stand des Elternforums Grabenstrasse ein Stück Kuchen kosten.

Als Entschädigung für den vielen Lärm während der Bauarbeiten erhielten die Kinder einen Gutschein für eine Wurst mit Getränk, gesponsert von allen beteiligten Bauunternehmen. Nach so viel Anstrengung hatten sie sich diese auch verdient.

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