Dies berichtete das Nachrichtenportal des «Tages-Anzeigers» am Freitagabend. Wie der Schlieremer Stadtrat und Sicherheitsdirektor Pierre Dalcher (SVP) gegenüber der Tageszeitung erklärte, hatte eine Organisation unter Vorspiegelung falscher Tatsachen die Sporthalle Unterrohr gemietet. Die Stadt sei dann allerdings auf Hinweis der Kantonspolizei vor der bevorstehenden Veranstaltung gewarnt worden.

Anschliessend habe man der Genossenschaft, welche die Sporthalle betreibt, empfohlen, unter diesem Sachverhalt den Mietvertrag aufzulösen. Dies sei dann auch geschehen.

Die Organisatorin, eine Konvertitin aus dem Kanton Solothurn, habe gegenüber den Behörden ein Familiensommerfest angemeldet, wie der «Tages-Anzeiger» weiter schreibt. In Tat und Wahrheit stehe aber die Vereinigung Islamische Jugend Schweiz (VIJS) hinter der Veranstaltung.

Dies sei aus einer Anzeige auf dem sozialen Netzwerk Facebook hervorgegangen, die für ein Festival im Rahmen des muslimischen Opferfests warb. Vorgesehen war laut der Werbung unter anderem ein Wettbewerb in Koranrezitation.

Die Konvertitin, die den Mietvertrag unterzeichnete, sei bei Syrian Aid aktiv, einem Hilfswerk des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS), so der «Tages-Anzeiger». Auch wenn die VIJS auf dem Papier vom Islamrat unabhängig sei, gebe es enge personelle Verflechtungen. Dies dürfte laut dem Medienbericht auch der Grund gewesen sein, warum die Veranstaltung am Ende unterbunden wurde. (luk)