Oberengstringen

Nach der Fusion: Zwei Schulleitungen werden zu einer

Schulhaus in Oberengstringen: Die neue Co-Schulleitung besteht aus drei Frauen.

Schulhaus in Oberengstringen: Die neue Co-Schulleitung besteht aus drei Frauen.

Die beiden Primarschulen fusionieren per 1. August. Dazu kommen Sparmassnahmen und ein Schulleiter-Wechsel.

Nach der Fusion von Schulgemeinde und politischer Gemeinde im Jahr 2006 führt Oberengstringen erneut zwei Einheiten zu einer zusammen: Konkret werden die beiden Schuleinheiten Goldschmied-Sunnerai-Halde (GHS) und Rebberg-Gubrist (RG) zur «Primarschule Oberengstringen» fusioniert, die künftig durch eine Co-Schulleitung geführt wird. Dies teilte die Schule im «Engstringer Kurier» mit.

Der Entscheid von Schulpflege und Schulleitung tritt am 1. August in Kraft. Die neue Co-Schulleitung besteht aus drei Frauen: die bisherige Schulleiterin der RG-Schule und die zwei bisherigen Co-Schulleiterinnen der GSH-Schule. Diese Dreier-Konstellation gilt aber nur vorerst, denn eine der Co-Schulleiterinnen der GSH-Schule wird im kommenden Schuljahr pensioniert. Ob nach ihrem Abgang die Primarschule weiterhin durch drei Personen geführt werden soll, entscheide Oberengstringen spätestens 2017, sagt die Schulpräsidentin Elsbeth von Atzigen auf Anfrage. Möglich also, dass die Co-Schulleitung nach der Pensionierung von drei auf zwei Personen verkleinert wird.

Für die Zusammenführung der beiden Primarschulen habe die bevorstehende Pensionierung gesprochen und gemeinsame Aufgaben wie die Weiterentwicklung des Schulraumangebots oder der Lehrplan 21, der gemäss heutigem Stand in den Zürcher Primarschulen im Schuljahr 2018/2019 eingeführt wird. Grundsätzlich soll die gemeinsame Schulleitung zudem Doppelspurigkeiten vermeiden und die Abläufe besser koordinieren. Auch die Lehrer der bisher separaten Schuleinheiten sollen künftig vermehrt zusammenarbeiten. Zudem führt die Primarschule Oberengstringen aufs neue Schuljahr hin die Basis-Schrift ein, die die Schnüerli-Schrift ersetzt.

Zwei Stellen sind noch offen

Dazu kommen Sparmassnahmen, die auch ab August gelten. Für Vereine ohne Kinder und Jugendliche steigen die Gebühren für die Benutzung der Schul- und Sportanlagen um durchschnittlich sieben Prozent. Ausserdem lernen Kinder neu im zweiten statt im ersten Kindergarten-Jahr schwimmen (die «Limmattaler Zeitung» berichtete).

Schliesslich muss Oberengstringen bis zum Beginn des Schuljahrs zwei Stellen besetzen: eine Stelle als Kindergarten- und eine als Handarbeits-Lehrperson. Im Moment laufen die Bewerbungsgespräche, sagt Schulpräsidentin von Atzigen. Für Bruno Wiedemeier, Schulleiter im Sek-Schulhaus Allmend, steht die Nachfolge bereits fest; sie heisst Andrea Traugott. Auch im Sommer 2017 wird es viel Neues geben: Bis dann soll das Schulhaus Lanzrain sowie die Erweiterung des Schulhauses Allmend fertig gebaut sein. (DEG)

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