Schlieren

Musikalisches Lokalkolorit und Eurovision-Feeling in der Kirche

Der Jodlerklub und das Musikkorps der Heilsarmee Zürich-Nord musizierten gemeinsam in der evangelisch-reformierten Kirche in Schlieren. Auf dem Programm stand auch das Stück, mit dem die Heilsarmee-Band Takasa in Malmö am Eurovision Song Contest auftreten wird.

«Dä gueti Hirt» hiess das Motto des gemeinsamen Konzerts in der grossen evangelisch-reformierten Kirche in Schlieren. David Heusser mit einem zerschlissenen Stoffschaf in der Hand sowie Heilsarmee-Gemeindeleiter und Posaunist Sammy Walzer begrüssten die zahlreich erschienenen Musikfreunde. Die beiden Moderatoren eröffneten den Abend mit dem Gleichnis des guten Hirten und den Schafen. Im Verlauf des Konzertes sagten sie die sieben Stücke des Heilsarmee-Musikkorps Zürich-Nord an.

Heilsarmee-Band «Takasa» in Malmö

Die Brassformation aus Zürich Oerlikon mit ihrem jungen Dirigenten Christoph Huber spielte vorwiegend Märsche und Hymnen. Ein wunderschönes Kornettsolo erzählte vom einsamen Hirten. Es folgte die Brassversion des Stücks «You and Me», mit dem sechs Hobbymusiker der Heilsarmee - die Jüngste in der Band ist 20, der Älteste 94 Jahre alt - am diesjährigen Eurovision Song Contest unter dem Namen «Takasa» die Schweiz in Malmö vertreten werden.

Zum Abschluss des Konzertabends interpretierte Christoph Beeler das Euphonium-Solo «Love lifted me» des verstorbenen englischen Heilsarmee-Komponisten Ray Steadman-Allen.

Von Bergblumen und Kameraden

Abwechselnd mit dem Musikkorps betrat der Jodlerklub Schlieren den Kirchenchor. Sie sangen Jodellieder über Bergblumen, den Alpsommer, treue Kameraden und darüber, wie schön es auf der Welt sein könnte. Der Chor jodelte sich in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer. Mit dem Lied «Ja, bi üs im Limmattal» brachten sie sogar etwas Lokalkolorit in die Kirche. Das vielfältige Doppelkonzert schloss mit dem Lied «Nimm Dir chli Zyt», das das Musikkorps und der Jodlerklub gemeinsam mit dem Publikum spielten und sangen. «Mit Melodie und Harmonie so chönted d Mönsche uf der Wält doch z'fride si» lautete der sinnige Refrain des letzten Liedes an diesem Samstagabend.

Ein aufmerksamer Zuhörer war Matthias Heusser aus Bassersdorf: «Mir hat das Konzert sehr gut gefallen. Sehr gelungen fand ich vor allem die Mischung.» Und Sylvia Dorer aus Urdorf ergänzte: «Ich fand das Konzert recht abwechslungsreich. Für mich war das Jodlerchörli etwas ganz Neues.»

Der Jodlerklub spielte Lieder über Bergblumen, den Alpsommer, treue Kameraden und darüber, wie schön es auf der Welt sein könnte.

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