Urdorf
Mit Sorgfalt von Hand verarbeitet

Ob Guetzli, feine Tropfen oder Kleider – an der Ausstellung Kunst und Handwerk in Urdorf bleiben kaum Wünsche offen.

Sebastian Schanzer
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Die unglaubliche Vielfalt der Weihnachtsguetzli

Die unglaubliche Vielfalt der Weihnachtsguetzli

Sebastian Schanzer

Die Stiftung Ortsmuseum Urdorf lädt seit Freitagabend zur Verkaufs-Ausstellung «Kunst und Handwerk» ein. «Halbkünstler» und Bastler stellen ihre neusten Kreationen aus und bieten diese zum Verkauf an: Wollmützen und Pulswärmer, Weihnachtskrippen, Kerzen-Arrangements, Geschenkkarten oder seltene Guetzli-Sorten. «Wir möchten kreativen Menschen eine Plattform bieten», sagt der Präsident der Stiftung Paul Lüchinger.

Darüber hinaus soll der jährliche Anlass auch den gesellschaftlichen Austausch in Urdorf ankurbeln. In der Kaffeestube können die Besucher gemütlich beisammen sitzen und die vorweihnachtliche Stimmung geniessen. «Zum ersten Mal findet dieses Jahr im Ortsmuseum auch ein Koffermarkt statt», freut sich Lüchinger. Neun Aussteller öffnen am Sonntag ihre Koffer und präsentieren ihre eigens hergestellten Kunsthandwerk-Kreationen.

Ausstellung Kunst und Handwerk, Koffer-Märt
Sonntag, von 11 bis 17 Uhr Ortsmuseum Urdorf.

Geschenkkarten mit Blick für liebevolle Details Esther von Arx aus Urdorf hat ihre Kamera immer dabei, wenn sie mit offenen Augen durch die Natur spaziert. Um spezielle Stimmungen oder Sujets in einem Foto einzufangen, schärft sie ihren Blick fürs Detail und wartet mit viel Geduld auf den richtigen Moment. Gerne schiesst sie ihre Fotos auch mit Makroobjektiv und bringt Details zum Vorschein, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. Aus den Bildern bastelt von Arx in sorgfältiger Handarbeit stimmungsvolle Geschenkkarten und bietet sie zum Verkauf an. «Bei der Vermarktung klemmt es allerdings noch ein wenig», sagt sie. «Im Moment bin ich ein 1-Frau-Betrieb. Für eine Homepage bräuchte ich aber jemanden mit dem entsprechenden Know-how.»

Geschenkkarten mit Blick für liebevolle Details Esther von Arx aus Urdorf hat ihre Kamera immer dabei, wenn sie mit offenen Augen durch die Natur spaziert. Um spezielle Stimmungen oder Sujets in einem Foto einzufangen, schärft sie ihren Blick fürs Detail und wartet mit viel Geduld auf den richtigen Moment. Gerne schiesst sie ihre Fotos auch mit Makroobjektiv und bringt Details zum Vorschein, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. Aus den Bildern bastelt von Arx in sorgfältiger Handarbeit stimmungsvolle Geschenkkarten und bietet sie zum Verkauf an. «Bei der Vermarktung klemmt es allerdings noch ein wenig», sagt sie. «Im Moment bin ich ein 1-Frau-Betrieb. Für eine Homepage bräuchte ich aber jemanden mit dem entsprechenden Know-how.»

Sebastian Schanzer
Die «Bieridee» führte zum Weinhandel Eigentlich war es eine «Bieridee»: Daniel Schwenter (r.) und Oliver Estermann aus Urdorf sassen gemeinsam in der Beiz, als sie sich entschieden, das Geschäft eines befreundeten Weinhändlers weiterzuführen. Ausgewählte Weine, direkt importiert von kleinen bis mittelgrossen Produzenten in Italien, finden seither über die «Wine Brothers» den Weg nach Urdorf und zu den Kunden. Für die Qualität des Weins bürgen die beiden Urdorfer: «Wir importieren nur Weine, die auch uns selbst schmecken», sagt Schwenter. Weil beide auch einer hauptberuflichen Tätigkeit nachgehen, betreiben die «Wine Brothers» keinen eigenen Laden. Der Verkauf läuft allein über die Homepage. Eine Besonderheit in ihrem Angebot ist der vegane Wein.

Die «Bieridee» führte zum Weinhandel Eigentlich war es eine «Bieridee»: Daniel Schwenter (r.) und Oliver Estermann aus Urdorf sassen gemeinsam in der Beiz, als sie sich entschieden, das Geschäft eines befreundeten Weinhändlers weiterzuführen. Ausgewählte Weine, direkt importiert von kleinen bis mittelgrossen Produzenten in Italien, finden seither über die «Wine Brothers» den Weg nach Urdorf und zu den Kunden. Für die Qualität des Weins bürgen die beiden Urdorfer: «Wir importieren nur Weine, die auch uns selbst schmecken», sagt Schwenter. Weil beide auch einer hauptberuflichen Tätigkeit nachgehen, betreiben die «Wine Brothers» keinen eigenen Laden. Der Verkauf läuft allein über die Homepage. Eine Besonderheit in ihrem Angebot ist der vegane Wein.

Sebastian Schanzer
Handarbeiten für einen guten Zweck Alle zwei Wochen trifft sich die Handarbeitsgruppe des gemeinnützigen Frauenvereins Urdorf zum Nähen, Stricken und Häkeln. Unter der Leitung von Regula Winhofer (l.) und Heidi Spreng produzieren die etwa vierzehn Handarbeiterinnen unter anderem Wollmützen, Schals, Kindersocken und sogenannte Schlamperetuis für Schulkinder. «Die meisten Frauen sind zwar schon über achtzig Jahre alt», sagt Winhofer, «bei unseren Treffen geht es aber sehr gesellig zu und her.» Der Erlös aus dem Verkauf wird jedes Jahr an ein gemeinnütziges Projekt gespendet. Dieses Jahr geht das Geld an die Zürcher Kinder-Spitex und den Entlastungsdienst für betreuende Angehörige. Nach der Ausstellung im Ortsmuseum freuen sich die Handarbeiterinnen bereits auf den «Basar» in Urdorf am kommenden Samstag.

Handarbeiten für einen guten Zweck Alle zwei Wochen trifft sich die Handarbeitsgruppe des gemeinnützigen Frauenvereins Urdorf zum Nähen, Stricken und Häkeln. Unter der Leitung von Regula Winhofer (l.) und Heidi Spreng produzieren die etwa vierzehn Handarbeiterinnen unter anderem Wollmützen, Schals, Kindersocken und sogenannte Schlamperetuis für Schulkinder. «Die meisten Frauen sind zwar schon über achtzig Jahre alt», sagt Winhofer, «bei unseren Treffen geht es aber sehr gesellig zu und her.» Der Erlös aus dem Verkauf wird jedes Jahr an ein gemeinnütziges Projekt gespendet. Dieses Jahr geht das Geld an die Zürcher Kinder-Spitex und den Entlastungsdienst für betreuende Angehörige. Nach der Ausstellung im Ortsmuseum freuen sich die Handarbeiterinnen bereits auf den «Basar» in Urdorf am kommenden Samstag.

Sebastian Schanzer