Weiningen
Mit Glückskeksen ins neue Jahr gestartet

Am Weininger Neujahrsapéro in der Fahrweid wurde auf gutes Einvernehmen angestossen.

Céline Geneviève Sallustio
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Erich Schärer, Vize-Präsident des Quartiervereins Fahrweid, der heutige Präsident Hans-Ulrich Furrer und Fredi Lüthi, alt Vize-Präsident, stossen auf das neue Jahr an.

Erich Schärer, Vize-Präsident des Quartiervereins Fahrweid, der heutige Präsident Hans-Ulrich Furrer und Fredi Lüthi, alt Vize-Präsident, stossen auf das neue Jahr an.

CH Media

«Es guets neus», ertönte es aus jeder Ecke im Pavillon beim Quartierzentrum Föhrewäldli. Mit gefüllten Weingläsern stiessen die Gäste am Donnerstag am Neujahrsapéro an. Organisiert wurde der Anlass vom Quartierverein Fahrweid. Der Vereins- präsident Hans-Ulrich Furrer blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück: «Wir sind sehr dankbar für die hervorragende Kommunikation mit dem Gemeindepräsidenten. Ausserdem bemüht sich die Gemeinde, dass auch in der Fahrweid anstehende Probleme gelöst werden.»

Für das Jahr 2020 wünscht Furrer, dass die Verlegung der Niederholzstrasse nun endlich in Angriff genommen werde. «Seit 30 Jahren warten wir auf die 450 Meter lange Umfahrung Fahrweid. Hoffentlich wird das Tiefbauamt Zürich in diesem Jahr die Planung priorisieren.»

«Eine herzliche und ­familiäre Atmosphäre»

Im Pavillon herrschte eine ausgelassene familiäre Stimmung. Dies wurde von den treuen Besucherinnen und Besuchern geschätzt. «Wir sind bereits zum siebten Mal am Neujahrsapéro, da der Anlass einen gelungenen Start ins neue Jahr bietet», meinte Eugen Hinder aus Wei­ningen. Zusammen mit seiner Frau Christiane wohnt er bereits seit 1985 im Dorf, davor hatte das Ehepaar in der Stadt Zürich gelebt. Seit ihrem Zuzug fühlen sich die beiden sehr wohl und gut aufgehoben in der Gemeinde: «Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder eine herzliche und familiäre Atmosphäre im Dorf herrscht.»

Auch für den Weininger Gemeindepräsidenten Mario Okle (parteilos) hat die Nähe zur Bevölkerung einen besonderen Stellenwert. Deshalb hat er 2019 eine Sprechstunde ins Leben gerufen. «Achtmal im Jahr dürfen die Weininger mit ihren wichtigen und unwichtigen Anliegen zu mir kommen», so Okle, «dies wird im Jahr 2020 weitergeführt.»

Aus politischer Sicht ist für ihn auch im kommenden Jahr ein gutes Einvernehmen zwischen Bevölkerung, Behörde und Verwaltung wichtig. Insbesondere in puncto Strassenverkehr: «Die Bauarbeiten in der Fahrweid und im Dorf sind anspruchsvoll, deshalb möchten wir die Auswirkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich halten. » Aus diesem Grund sei ein gutes Einvernehmen besonders wichtig.

Auch Glück darf 2020 nicht fehlen. Für den Heimweg drückte deshalb Quartiervereinspräsident Furrer den Gästen eine chinesische Leckerei in die Hände: «Soll Glück bringen!»