Am kommenden Samstag werden die Limmatauen Werdhölzli mit einem Fest der Bevölkerung übergeben.

Die Limmatauen Werdhölzli seien ein Vorzeigeprojekt für die Verbindung von Hochwasserschutz, Ökologie und attraktiver Flusslandschaft, heisst es in einer Mitteilung der Baudirektion vom Dienstag. Die Bauarbeiten am Gemeinschaftswerk von öffentlicher Hand und Projektpartnern hatte im September 2012 begonnen. Die Kosten belaufen sich auf 9,4 Millionen Franken.

Vom verbesserten Hochwasserschutz entlang der Limmat profitieren insbesondere das Zürcher Grünau-Quartier, das Sika-Areal und das Klärwerk Werdhölzli sowie die Gemeinde Oberengstringen. Zudem wurde der 1,8 Kilometer lange Flussabschnitt renaturiert. Die alten, stark verbauten Uferböschungen sind Flachufern gewichen. Zudem wurde der Fischerweg verbreitert.

320 Meter langer Erlebnissteg

Der frühere Hochwasserdamm im unteren Projektabschnitt wurde bis zu acht Meter landeinwärts verlegt. Dadurch entsteht laut Mitteilung ein auentypischer Lebensraum für Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Fische und Pflanzen. Ein 320 Meter langer Erlebnissteg durch den Auenwald ermöglicht es den Besucherinnen und Besuchern, diese Landschaft zu erkunden.

Wegen Sanierungsarbeiten an der Oberengstringer Autobahnbrücke ist der Fischerweg zwischen Zürich und Schlieren derzeit noch nicht durchgehend geöffnet. Die Wiedereröffnung ist für diesen Herbst geplant. Der Fussgängersteg unter der Brücke bleibt noch bis September 2014 gesperrt.

Die Limmatauen Werdhölzli sind Bestandteil des kantonalen Massnahmenplans Wasser und des Landschaftsentwicklungskonzepts Limmatraum Stadt Zürich. An den Gesamtkosten von 9,4 Millionen Franken beteiligten sich nebst dem Kanton die Stadt Zürich, der WWF zusammen mit der Zürcher Kantonalbank sowie der Bund.