Limmattal
Maturanden feiern sich selbst – und trotzdem gibts einen Wermutstropfen

Am Donnerstagabend erhielten 118 Maturanden in der Zentrumshalle Urdorf ihr Maturazeugnis. Ein Freudentag, der auch mit ein bisschen Wermut gemischt ist.

Yves Bollier
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Michelle Dind und Vanessa Sutter
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Patrik Eugster, Vera Boesch und Seraina Telli
Pascal Geistlich, Lorena D'Agrosa, Selina Nager, Samira Meier und Silvio Meier
Daniel Steiner, Julian Binz, Francesco Gazzotti und Sandro Wirth
Am Donnerstagabend erhielten 118 Maturanden in der Zentrumshalle Urdorf ihr Maturazeugnis
Balz Schlegel, Renja Annen und Gautier Stehli
Rektor Werner de Luca bei seiner Begrüssungsrede

Michelle Dind und Vanessa Sutter

Yves Bollier

Die Hitze vermochte die Stimmung am Donnerstagabend in der Zentrumshalle Urdorf nicht zu drücken. Die jungen Männer und Frauen beschwerten sich zwar ab und an über die hohen Temperaturen. Trotzdem strahlten die 118 Maturandinnen und Maturanden um die Wette ob der bestandenen Matura. Einige männliche Absolventen skandierten in der Aula gar ein ums andere Mal lautstark: «Bestanden! Bestanden!»

Doch es gab auch ein paar Wermutstropfen: Viele der Jugendlichen sind überzeugt, dass sie die Zeit und die Leute der Kantonsschule Limmattal vermissen werden. Ermutigende Worte gab Rektor Werner de Luca seinen ehemaligen Schützlingen auf den Weg: «Sie haben viele Schuljahre darauf hingearbeitet. Sie verdienen den allergrössten Respekt. Ich wünsche Ihnen das Quäntchen Mut und Unbekümmertheit, das es für den weiteren Weg braucht.»