Uitikon
Massnahmenzentrum Uitikon: Subkommission überprüft Planungsdebakel

Die Geschäftsprüfungskommission des Zürcher Kantonsrates hat eine Subkommission beauftragt, die Vorkommnisse beim Um- und Ausbau des Massnahmenzentrums Uitikon zu untersuchen. Sie soll auch die Verantwortlichkeiten des Planungsdebakels abklären.

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Massnahmezentrum

Massnahmezentrum

Limmattaler Zeitung

Die Subkommission habe den Auftrag, die Vorkommnisse rund um den Um- und Erweiterungsbau des Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) zu analysieren und insbesondere die Verantwortlichkeiten abzuklären, heisst es einer Mitteilung vom Dienstag. Sie soll danach der Geschäftsprüfungs- und der Finanzkommission Bericht erstatten und Vorschläge zum weiteren Vorgehen unterbreiten.

Laut der GPK hat der Regierungsrat am 4. Mai den Kantonsrat über den vom ihm beschlossenen Zusatzkredit von rund 9,4 Millionen Franken für das MZU und die Gründe, die dazu führten, informiert. Neben gebundenen Ausgaben bewilligte der Regierungsrat zusätzlich neue Ausgaben, die er als dringlich deklarierte.

Rasche Erkenntnisse erwartet

Die Arbeit der Subkommission soll zügig an die Hand genommen werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die GPK wolle rasch zu Erkenntnissen kommen. Den Vorsitz der Subkommission übernimmt Christoph Holenstein (CVP, Zürich).

Auf der Baustelle des MZU sind die Bauarbeiten seit dem vergangenen November eingestellt. Der Regierungsrat hatte im Sommer nach Streitereien den Vertrag mit dem Generalplanerteam aufgelöst. In der Zwischenzeit wurde das Projekt überarbeitet. Statt der ursprünglich 29,6 kostet der Um- und Ausbau nun 39 Millionen Franken.