Kanton Zürich
Luftqualität stieg in der Ostschweiz im vergangenen Jahr erneut

Die Luft in der Ostschweiz ist 2013 wieder sauberer geworden, wie die interkantonale Luftqualitätsüberwachung Ostluft am Donnerstag mitteilte.

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Vielbefahrene Strassen belasten die Umwelt weiterhin stark. (Symbolbild)

Vielbefahrene Strassen belasten die Umwelt weiterhin stark. (Symbolbild)

Keystone

An Strassen mit grossem Verkehrsaufkommen wurden die Stickstoffdioxid-Grenzwerte aber auch letztes Jahr überschritten.

Beim Stickstoffdioxid liegt der Jahresmittel-Grenzwert bei 30 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Überschritten wurde dieser Wert an verschiedenen Strassen in der Stadt Zürich, aber auch am Blumenbergplatz in St. Gallen und an der Autobahn A13 in Chur.

Positiv entwickelt haben sich auch die Jahresmittelwerte beim Feinstaub. An den meisten Messorten konnte der Mittelwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter eingehalten werden. Der Grenzwert beim Tagesmittel von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde dagegen bei fast allen Messstellen an 2 bis 23 Tagen zum Teil klar überschritten.

Flächendeckend wurde im vergangenen Sommer der Grenzwert des Sekundärschadstoffs Ozon überschritten. Allerdings waren die Grenzwertüberschreitungen weniger häufig als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, wie es im Ostluft-Communiqué heisst.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Es sei wichtig, die Massnahmen in der Motorentechnik und bei den Feuerungen zur Verbesserung der Luftqualität weiterzuentwickeln und konsequent umzusetzen. Die bereits umgesetzten Massnahmen hätten in den vergangenen Jahrzehnten zu einer besseren Luft beigetragen. Denn auch bei der Luftreinhaltung gilt: Steter Tropfen höhlt den Stein.

Ostluft ist die gemeinsame Luftqualitätsüberwachung der Kantone Glarus, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zürich, beider Appenzell und Teilen Graubündens sowie des Fürstentums Liechtenstein. Das Messnetz umfasst derzeit rund 20 kontinuierlich messende Stationen.

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